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Katharina Höhnk

Top 5 | Die besten Salat-Kochbücher

Maria Kufeld

Von Maria Kufeld

Sein Image hat sich gewandelt – weg von der schnöden Beilage hin zum Hauptdarsteller. Die Rede ist vom Salat. Der unterhält mittlerweile ganz allein die Küchen, macht dank Hülsenfrüchten auch endlich satt, nimmt Rücksicht auf Saison und Region, aber geht trotzdem immer. Im Sommer klassisch kalt, im Herbst, Winter, Frühling gern mit warmen Komponenten. Und schwupps wird er übergangslos zur bunten Bowl.

Bei einem guten Nudelsalat kann er starten, geht aber spielend gern weiter zum Brot- und Hacksalat, wird schon auch noch ab und an ein beilagiger Coleslaw oder ein Taboulé und macht als Schichtsalat auch optisch richtig was her. Herzstück ist und bleibt immer der entscheidende Unterschied beim wirklich guten Salat, nach dessen Rezept man gefragt wird: Das Dressing.

Top Rezepte dieser Art findest Du in der folgenden Auswahl an Salat-Kochbüchern – den fünf besten. Viel Freude beim Stöbern!

Top | Die besten Kochbücher | Salat

Kochbuch: Salat satt von Food52Salat satt – 60 Rezeptideen für gesunde Hauptgerichte Amanda Hesser & Merrill Stubbs Fotos: James Ranson Südwest Verlag (2018), 160 Seiten, 60 Rezepte, 17 €

Zur Rezension ★★★★★

Die großartige wie vielfach ausgezeichnete Rezept-Community-Seite Food52 bringt ihre Best-of-Rezepte in ausgewählten Kochbüchern auch offline unter die kochaffinen Leute. Eines davon, das übersetzt wurde, ist Salat satt. Denn Salat kann soviel mehr sein „als nur ‚gesunde Beilage‘“, verspricht das Buch. Und löst dieses Versprechen voll ein. Zum Salat wird quasi alles kombiniert von Getreide, über Gemüse, Fleisch, Fisch, bis hin zu Brot oder Pasta – mal mariniert, geschmort oder gegrillt. Von deftig bis fruchtig, cremig bis knusprig, warm oder kalt. Die Zutatenkategorien bilden gleichzeitig ihre Kapitel, in denen sich neue Lieblingsgerichte nur so tummeln. Zwei Beispiele: Der Brokkoli-Linsen-Salat mit göttlichem Tahini-geräuchtem-Paprika-Dressing und der Krautsalat mit Ingwer und Huhn.

Auf einen Blick:

  1. oft schnelle, aber immer ungewöhnliche Gerichte
  2. Kapitel in Zutatengruppen unterteilt
  3. Extra: viele Varianten und hilfreiche Hacks zu Aufbewahrung, Dressing retten etc.

Unsere drei Lieblingsrezepte:

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Kochbuch von Kat Mead: Big Salads

Big Salads – Sättigende Salate aus einer Schüssel, Kat Mead, Fotos: Catherine Frawley, Thorbecke Verlag (2019), 176 Seiten, 22 €

Zur Rezension ★★★★★

Kat Mead hat ihre Ausbildung an der bekannten Leiths School of Food and Wine absolviert und als Foodstylistin zahlreiche preisgekrönte Kochbuchprojekte betreut. Big Salads ist ihr erstes eigenes Kochbuch, dem man an Aufbau und Rezepten den Perfektionismus eines Profis anmerkt. In Jahreszeiten eingeteilt werden bei ihren (Haupt-)Gerichten Vegetarier genauso wie Allesesser garantiert fündig und satt. Im Sommer etwa bei dem gemischten Melonensalat mit Gurke, Parmaschinken, Ziegenkäse, Pistazien und Honig, im Winter mit Karotten, Pastinaken nebst Paneer aus dem Ofen. Schön für alle, denen es besonders gut schmeckt: Die Portionsgrößen sind oft großzügig bemessen.

Auf einen Blick:

  1. klassische bis exotische Gerichte
  2. Kapitel in saisonale Salate unterteilt
  3. für Aromentiefe oft mit frischen oder getrockneten Früchten

Unsere drei Lieblingsrezepte:

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Salate zum Sattessen, Bettina Matthaei,Salate zum Sattessen, Bettina Matthaei, Fotos Maria Grossmann & Monika Schürle, Illustrationen Claudia Lieb, Gräfe und Unzer (2016), 160 Seiten, 70 Rezepte, 7,99 €

Zur Rezension ★★★★★

Nach „Gemüse kann auch anders“, „Das große Buch der Gewürze“ oder „Vegetarisch vom Feinsten“ widmet sich die deutsche Queen of Cookbooks mit diesem Buch vorwiegend kaltem Grünzeug, das satt macht – und sich in die Kapitel Partysalate, Salate zum Mitnehmen, leichte Salate und Universalgenies unterteilt. Dass die durchaus raffiniert daher kommen, verraten Variationen wie „Black Slaw“ mit schwarzen Reisnudeln, Bohnen, Rotkohl und Tamari-Dressing oder etwa der Avocado-Erbsen-Salat mit Reisbällchen und Miso-Dressing.

Auf einen Blick:

  1. überschaubare Zutatenliste, kurze Zubereitungszeiten
  2. internationale Salatrezepte von Asien bis Südamerika
  3. Verwendungs-/Weiterverwertungstipps zum jeweiligen Dressing

Unsere drei Lieblingsrezepte:

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Kochbuch von Éva Bezzegh: Nur SalatNur Salat: Rezepte für 12 Monate von Éva Bezzegh, Fotos: Renáta Török-Bognár, Callwey Verlag (2019), 320 Seiten, 96 Rezepte, 39,95 Euro

Zur Rezension ★★★★

Éva Bezzegh präsentiert mit ihrem zwei-Kilo-Kochbuch ein echtes Schwergewicht zum ach so leichten Thema. 2010 startete die Budapesterin ihr Food-Blog Artbeet, inzwischen ist sie erfolgreiche Kochbuchautorin. Hypersaisonal lässt es sich aus Nur Salat nach allen 12 Monaten kochen bzw. schnippeln. Und Abwechslung kommt auch durch ihre bunte Mischung aus recht klassischen Gerichten wie toskanischem Brotsalat mit Sardellen und Kapern sowie Superfood-Knallern wie Quinoa-Grünkohl-Salat mit Heidelbeeren, gerösteten Haferflocken, Mandeln und Ahornsirupdressing in die Schüssel. Mit süßen Komponenten übertreibt sie es für unseren Geschmack allerdings ab und an – wie in der ausführlichen Rezension zu lesen.

Auf einen Blick:

  1. jeweils acht Rezepte für insgesamt 12 Monats-Kapitel
  2. hochwertige Aufmachung
  3. 40 Seiten Einführung zu Zutatenverwendung + Tipps zu Einkauf, Lagerung und Präsentation

Unsere drei Lieblingsrezepte:

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Kochbuch von Peter Gordon: Salatsensationen

Salatsensationen von Peter Gordon, Knesebeck Verlag (2017), Fotos Lisa Linder, 272 Seiten, 100 Rezepte, 29,95 Euro

Zur Rezension ★★★★★

Auch ein Neuseeländer widmet seiner Salatliebe ein komplettes Buch. Peter Gordon heißt er und betreibt Restaurants, die Food Embassy „Homeland“ und gehört längst in die Sparte Starkoch. Sein Küchencredo: Mehr Gemüse, gesunde Nahrungsmittel, nachhaltige Fischerei- und Tierzucht, insgesamt weniger tierisches Eiweiß. Daran orientieren sich auch seine sieben Kapitel: Einfache Salate, Salate mit Gemüse, mit Gemüse und Körnern, mit Gemüse und Käse, Fisch, Geflügel oder Fleisch. Im Ergebnis mischt er z.B. Freekeh mit Walnüssen, Mangold, Pilzen und Tahini-Mascarpone oder serviert Lachs mit Grapefruit-Couscous.

Auf einen Blick:

  1. kreative, dafür oft zeitintensive Rezepte mit längeren Zutatenlisten
  2. Fokus auf Fusions-Küche und Konsistenzen (Stichwort: Crunch!)
  3. Extra-Anleitungen, etwa wie man Keime und Sprossen zieht oder Kokosnüsse auslöst

Unsere drei Lieblingsrezepte:

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Veröffentlicht im Juli 2021

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