Rezept von Reiko Hashimoto: Vegetarische Gyōza

Rezept von Reiko Hashimoto: Vegetarische Gyōza

Die leichte japanische Küche
Reiko Hashimoto
Fotos: Jodi Hinds
Knesebeck Verlag (2018)

Köstliche vegetarische Gyōza! Technisch sind sie kein Hexenwerk, aber ein bisschen Zeit sollte man einplanen, bis locker über 60 Gyōza gefaltet und in Etappen gegart sind. Tipp: Die Füllung soll mithilfe der Stärke eine feste Masse ergeben – das hat nicht funktioniert, was aber auch nicht schlimm war; durch die Teigplatte wird die Füllung ohnehin fest gehalten. Ergänzung: Die Wasserkastanien sollten sicherlich auch fein gehackt werden. Katja

ORIGINALREZEPT von Reiko Hashimoto: Vegetarische Gyōza
Für 4 Portionen

Diese Teigtaschen gehören in meiner Küche zu den Grundnahrungsmitteln: vegetarische Gyōza mit einer sättigenden, aromareichen Füllung. Tofu und Pilze sind nämlich nicht die einzige Fleischersatzvariante für vegetarische Teigtaschen!

Zutaten für die Gyōza
20 g getrocknete Shiitake-Pilze
80 g Kichererbsen aus der Dose, abgespült und abgetropft
2 EL Sesamöl
80 g Mais aus der Dose, abgespült und abgetropft
50 g Wasserkastanien aus der Dose, abgespült und abgetropft
½ kleiner Kopf Spitzkohl, fein gehackt
1 Bund Frühlingszwiebeln, fein gehackt
1 Bund frisches Koriandergrün, fein gehackt
1 EL geriebener frischer Ingwer
1 EL Sojasauce
¼ TL frisch gemahlener weißer Pfeffer
2 TL Mirin (süßer Reiswein)
1 TL Sake
1–2 TL Speisestärke, nach Bedarf
50–60 Gyōza-Teigblätter
3 EL Pflanzenöl
1–2 EL Chilipaste zum Servieren

Zutaten für den Dip
3 EL Sojasauce
2 EL Reisessig
2 EL Mirin (süßer Reiswein)
1 EL geröstetes Sesamöl
2 EL weiße Sesamsamen, geröstet und gemahlen

Zubereitung
1. Zunächst für die Füllung die getrockneten Shiitake etwa 1 Stunde in einer Schüssel mit Wasser einweichen. Abtropfen lassen, ausdrücken und fein hacken.

2. In einer Küchenmaschine oder einem Mixer die Kichererbsen zusammen mit dem Sesamöl glatt pürieren. Den Mais grob hacken und mit dem Kichererbsenpüree sowie den gehackten Pilzen in eine große Schüssel geben. Die Wasserkastanien, den Spitzkohl, die Frühlingszwiebeln, das Koriandergrün, den Ingwer, die Sojasauce, den Pfeffer, den Mirin, den Sake sowie nach Bedarf etwas Speisestärke dazugeben und alles mit den Händen zu einer festen, aber nicht zu trockenen Masse verarbeiten. Falls die Füllung zu klebrig und weich ist, etwas mehr Stärke einarbeiten.

3. Auf der Handfläche der linken Hand ein Teigblatt ausbreiten und zwei Drittel des Rands mit Wasser betupfen. 1 TL von der Füllung mittig auf das Blatt setzen und dieses darüber zu einem Halbkreis zusammenklappen. Die Ränder in kleinen Falten zusammendrücken. Mit der restlichen Füllung ebenso verfahren, bis Teigblätter oder Füllung vollständig verarbeitet sind.

4. In einem großen Topf bei hoher Temperatur 2 EL von dem Öl erhitzen und die Teigtaschen behutsam nebeneinander hineinlegen. 120 ml Wasser dazugießen und einen Deckel so auflegen, dass zwischen Topfrand und Deckel ein ausreichend großer Spalt bleibt, um den Dampf abziehen zu lassen. Die Temperatur reduzieren und die Teigtaschen etwa 5 Minuten garen, bis das Wasser vollständig verdampft ist.

5. Den Deckel abnehmen und die Temperatur wieder erhöhen. Das restliche Öl in den Topf geben und die Teigtaschen 1 weitere Minute braten, bis die Unterseiten braun und knusprig sind.

6. Inzwischen für den Dip alle Zutaten in einer kleinen Schüssel verrühren.

7. Zum Servieren eine Reihe Teigtaschen mit einer Palette aufnehmen und zügig mit der krossen Seite nach oben auf den Teller geben. Sofort mit dem Dip und etwas Chilipaste servieren.

Zur Kochbuch-Rezension mit weiteren Rezepten:

Veröffentlicht im August 2018

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