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Valentinas-Kochbuch.de – kochen, essen, glücklich sein | March 27, 2017

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Rezept von Rebecca Katz & Mat Edelson: Türkische Lamm-Burger

Rezept von Rebecca Katz & Mat Edelson: Türkische Lamm-Burger

Brainfood – Rezepte für Konzentration,
Gedächtnis und geistige Klarheit
Rebecca Katz & Mat Edelson
Fotos Maren Caruso
Foto hier: Elisabeth von Pölnitz-Eisfeld
AT Verlag (2016)
Mehr über den Verlag

Großartiges Rezept! Ich habe mir das Lamm vorher frisch durchdrehen lassen. Dann kommen Kräuter, Gewürze und Knoblauch ans Fleisch, das eine Stunde ruht. Fertig sind geschmeidige, mediterrane Burger. Im Rezept verzichtet Rebecca Katz auf Brötchen und serviert Joghurt-Tahini-Raita dazu. Wir wollten beides!
Beim Raita trifft Indien auf den Mittleren Osten. Und weil ich Dressings mit Sesampaste sowieso liebe, hat dieses etwas leichtere Sößchen mit Joghurt und Minze direkt mein Herz erobert. Auch ohne Gurke immer einen Dip-Versuch wert! Maria

ORIGINALREZEPT von Rebecca Katz & Mat Edelson: Türkische Lamm-Burger
Für 4 Portionen
Zubereitungszeit: 1 Stunde (einschließlich Ruhezeit)
Garzeit: 6 Minuten

Lammfleisch hat einige Trümpfe: Reichlich Vitamin B12 macht es zu einem echten Gehirn-Turbo, und durch seinen geringen Fettgehalt hat es wenig Cholesterin. Seine geschmeidige Textur prädestiniert es für köstliche Burger. Ich habe mich hier für eine mediterrane Version mit Pinienkernen, Thymian, Petersilie, Minze und einer guten Portion entzündungshemmender Gewürze entschieden. Probieren Sie dazu Joghurt-Tahini-Raita, und Sie werden nie wieder nach der Ketchup-Flasche greifen. Schon einer oder zwei dieser köstlichen und leicht verdaulichen Burger liefern so viel Protein, dass der Hunger gestillt ist.

Tipp
Die Bratlinge kann man einen Tag im Voraus zubereiten. Die Ruhezeit von 30 bis 60 Minuten sollte eingehalten werden; in dieser Zeit „erholen“ sich die Proteine nach dem Kneten wieder.
Die fertig gegarten Burger halten sich luftdicht in Frischhaltefolie eingewickelt im Kühlschrank bis zu 3 Tage, roh eingefroren bis zu 1 Monat.

Zutaten
½ Zwiebel, gerieben
80 g Pistazienkerne
3 Knoblauchzehen, grob gehackt
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
½ TL gemahlener Zimt
½ TL Meersalz
¼ TL schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Prise Cayennepfeffer
1 TL fein gehackter frischer Thymian
2 EL grob gehackte Petersilie
2 EL grob gehackte frische Minze
450 g Lammhackfleisch (Bioqualität)
einige Blätter Kopf- oder Romanasalat
125 ml Joghurt-Tahini-Raita (siehe unten)

Zubereitung
1. Die geriebene Zwiebel in ein Haarsieb geben und mit einem Löffelrücken die überschüssige Flüssigkeit ausdrücken. Zwiebel, Pistazien, Knoblauch, Kreuzkümmel, Zimt, Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Thymian, Petersilie und Minze in der Küchenmaschine oder im Blitzhacker fein zerkleinern.

2. In einer großen Schüssel das Lammhackfleisch von Hand mit der Zwiebelmischung verkneten. Aus dem Fleischteig 8 etwa 1½ cm dicke Bratlinge formen und diese auf einem Blech im Kühlschrank 30 Minuten bis 1 Stunde ruhen lassen.

3. Dann unter dem vorgeheizten Backofengrill etwa 3 Minuten garen. Die Bratlinge wenden und weitere 3 Minuten garen. Die Bratlinge haben dann noch einen rosa Kern.

4. Die Burger mit je einem Klecks Joghurt-Tahini-Raita auf den Salatblättern anrichten.

 

ORIGINALREZEPT: Joghurt-Tahini-Raita
Für etwa 250 ml
Zubereitungszeit: 10 Minuten

Allein schon die klangvollen Namen vieler Zutaten und Gerichte bezaubern und fühlen sich auf der Zunge gut an. »Tahini« und »Raita« zum Beispiel. Einfach köstlich. Tahini ist eine Paste aus gemahlenen Sesamkörnern, die in der Küche des Mittleren Ostens sehr verbreitet ist, während Raita eine indische Joghurtsauce ist, die jede Menge antioxidative und entzündungshemmende Kräuter und Gewürze enthält. Und der Joghurt liefert eine geballte Ladung probiotischer Wirkstoffe, die sowohl Darm wie auch Gehirn gesund halten.

Zutaten
120 g griechischer Joghurt (Bioqualität)
60 g Tahini
1 TL abgeriebene Zitronenschale
2-3 EL frisch gepresster Zitronensaft
2 Prisen Meersalz
1 Prise Cayennepfeffer
1/8 TL Ahornsirup (Grad B)
1-2 EL Wasser, falls nötig mehr
70 g geschälte, entkernte, gehackte Gurke
2 EL fein gehackte frische Minze

Zubereitung
1. In einer Schüssel den Joghurt, das Tahini, Zitronenschale und -saft, Salz, Cayennepfeffer und Ahornsirup verrühren.

2. So viel Wasser darunterrühren, dass eine dickflüssige Konsistenz entsteht. Gurke und Minze unterheben.

Zur Kochbuch-Rezension mit weiteren Rezepten:

Geschrieben im Februar 2017