Rezept von Martina Lessing: Chicken Tikka Masala

Rezept von Martina Lessing: Chicken Tikka Masala

Entspannte Küche
Martina Lessing, Foto K. Westermann
Braumüller Verlag (2012)

Das Chicken-Tikka-Masala war der absolute Hit bei meinem Mann und unseren drei Kindern. Ich glaube zwar, dass der Garam Masala, den ich von Sonnentor im Bioladen kaufte, keine Originalmischung ist, geschmeckt hat es trotzdem gut. Anstelle der ausgelöste Hühnerschlegel hatten wir aber ein ganzes, zerteiltes Huhn. Kochbuchtesterin Valerie

ORIGINALREZEPT von Martina Lessing: Chicken Tikka Masala
Für 8 Personen

Zutaten
4 Knoblauchzehen
2 EL frisch geriebener Ingwer
16 Hühneroberkeulen ohne Haut und Knochen
3 EL Garam Masala (s.u.)
300 ml Naturjoghurt
1 EL Chiliflocken
3 EL Sonnenblumenöl
4 mittelgroße Tomaten
1 Dose Kokosmilch
Salz und Pfeffer
frischer Koriander

Naan-Brot oder gekochter Basmatireis als Beilage

Zubereitung
1. Die Hühneroberkeulen bereits am Vortag marinieren. Hierfür die Knoblauchzehen schälen und in eine Schüssel pressen. Mit dem Ingwer vermischen und salzen. Die Hühneroberkeulen in kleine Schnitzel schneiden und über Nacht in die Marinade legen.

2. Garam Masala mit Joghurt und Chili verrühren. Die Hühnerschnitzel hineinlegen und nochmals mindestens 2–3 Stunden ruhen lassen.
In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Hühnerstücke darin anbraten. Die Tomaten klein schneiden und dazugeben. Mit der Kokosmilch aufgießen und zugedeckt 40 Minuten schmoren lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Zu guter Letzt: Die Hühnerschnitzel auf Tellern anrichten und mit frischen Korianderblättern garnieren. Am besten mit Naan-Brot oder Basmatireis servieren.

 

ORIGINALREZEPT: Mein Garam Masala
Für ein großes Glas

Zutaten
50 g Korianderkörner
50 g Kardamomkapseln
50 g Zimtstangen
30 g Pfefferkörner
10 g Nelken
50 g Kreuzkümmel
10 g Macisblüten
3 Lorbeerblätter

Zubereitung
Alle Gewürze auf ein Backblech legen und 1 Stunde im Backofen bei 150°C Ober- und Unterhitze rösten. In einer Küchenmaschine mit scharfem Messer zu Pulver zerhacken – fertig! In einem Glas mit Schraubverschluss hält sich diese Gewürzmischung bis zu 3 Monaten.

Tipp
Auch wenn man diesem Gericht auf den ersten Blick einen indischen Ursprung zuschreiben würde, handelt es sich doch um eine traditionelle britische Speise, die in der Nachkriegszeit in England entstanden ist. Sie steht dort in vielen Restaurants und Pubs auf der Speisekarte, oft nur mit CTM abgekürzt.

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Zur Kochbuch-Rezension mit weiteren Rezepten:

Veröffentlicht im Juli 2012

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