Rezept von Margit Proebst: Ziegenkäse-Oliven-Quiche

Rezept von Margit Proebst: Ziegenkäse-Oliven-Quiche

Kochen für zwei – und nichts bleibt übrig
Margit Proebst, Fotos Jana Liebenstein
GU (2012)
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Ist die lecker! Und das feine – die Oliventapenade, die direkt auf den Mürbeteig gestrichen wird, kann man auch pur löffeln, oder zu Baguette. Schmeckt aber nur mit Kalamata-Oliven richtig gut. Sylvia

ORIGINALREZEPT: Ziegenkäse-Oliven-Quiche
30 Min. Zubereitung
30 Min. Ruhen
35 Min. Backen

Zutaten für den Teig
120 g Mehl (Type 550)
½ TL Salz
1 Ei (Größe M)
50 g kalte Butter

Zutaten für den Belag
200 g Ziegenfrischkäse
100 g Crème fraîche
2 Eier (Größe M)
Salz · Pfeffer
2 EL Tapenade (Olivenpaste, aus dem Glas)
1 Handvoll schwarze Oliven
3– 4 Zweige Thymian

Außerdem
Mehl für die Arbeitsfläche
Butter und Mehl für die Form

Zubereitung
1. Das Mehl mit dem Salz auf die Arbeitsfläche geben. Eine Mulde in die Mitte drücken und das Ei hineinschlagen. Die Butter klein würfeln und alles schnell zu einem glatten Teig verkneten (Bild 1). In Klarsichtfolie wickeln und 30 Min. im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Den Backofen auf 180° (Umluft 160°) vorheizen, eine kleine Quicheform (ca. 20 cm Ø) mit Butter aus streichen und mit Mehl ausstäuben. Für den Belag den Ziegenfrischkäse mit der Crème fraîche und den Eiern glatt verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche etwas größer als die Form ausrollen, in die Form legen und einen etwa 2 cm hohen Rand formen. Den Boden mehrfach mit der Gabel einstechen (Bild 2), mit der Tapenade (Rest siehe Vorratstipp) bestreichen, die Ziegenkäsemischung daraufgießen und die Oliven daraufstreuen. Den Thymian waschen und trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und darauf verteilen (Bild 3).

4. Die Quiche im heißen Ofen (Mitte) 30– 35 Min. backen, bis die Eimasse gestockt und die Oberfläche leicht gebräunt ist (Bild 4). Dann herausnehmen und vor dem Portionieren 5 Min. in der Form abkühlen lassen. Dazu schmecken Blattsalat mit Rucola und Kirschtomaten und ein Rotwein.

Varianten
Wer keine Oliven mag, probiert eine der folgenden Varianten aus: Für eine Ziegenkäse-Spinat-Quiche recht zeitig ½ Packung TK-Blattspinat (ca. 225 g, Rest zurück ins Tiefkühlfach geben) auftauen, sehr gut ausdrücken und grob schneiden. Je 1 Schalotte und 1 Knoblauchzehe schälen und fein hacken. In einer kleinen Pfanne in 1EL Olivenöl zusammen mit 2 EL Pinienkernen 2 Min. unter Rühren an braten. Lauwarm abgekühlt unter den Spinat mischen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Ziegenfrischkäse, Crème fraîche und Eier verrühren, salzen und pfeffern. Den vorbereiteten Teigboden mit 2 EL Basilikum-Pesto (aus dem Glas) bestreichen, den Spinat darauf verteilen, die Ziegenkäsemischung darübergiessen und die Quiche wie beschrieben backen.

Für eine klassische Quiche lorraine 120 g durchwachsenen Räucherspeck ohne Schwarte fein würfeln, in der Pfanne in 1 TL Öl bei mittlerer Hitze 3– 4 Min. unter Rühren braten, dann abkühlen lassen. 150 g Sahne mit 2 Eiern verquirlen. Den Speck samt dem ausgelassenen Fett aus der Pfanne unterrühren und mit wenig Salz (der Speck ist bereits salzig), Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen. Auf den vorbereiteten Teigboden gießen und wie beschrieben backen.

Vorratstipp: Tapenade schmeckt auch als würziger Brotaufstrich unter Käse oder kaltem Braten. Sie bekommen die Olivenpaste in gut sortierten Supermärkten, können sie aber auch ganz leicht selber machen: 120 g schwarze Oliven entsteinen und mit 2 EL Kapern (aus dem Glas), 2 Sardellenfilets (in Öl), 1 EL Thymianblättchen, 1 geschälten Knoblauchzehe und 2 EL Olivenöl im Mixer oder mit dem Pürierstab fein pürieren. In ein Schraubglas füllen und die Oberfläche mit Olivenöl bedecken – hält im Kühlschrank gut 3 Monate.

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Veröffentlicht im Oktober 2012

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