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Viel Freude
Katharina Höhnk

Rezept von Ilse König: Taralli mit Fenchel

ke:xs – süß, salzig, köstlich
Ilse König, Fotos Inge Prader
Bildkonzept & Design Clara Monti
Brandstätter Verlag (2014)
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Hierfür muss zwar richtig Zeit investiert werden, aber es lohnt sich. Aus jeweils 8 cm langen und ½ cm dicken Röllchen werden insgesamt 70 Kringel geformt. Das Ergebnis ist viel besser als vom Italiener aus der Tüte. Doris

ORIGINALREZEPT von Ilse König: Taralli mit Fenchel
ergibt ca. 70 Stück
Zubereiten: 40 min.
Ruhen: 1 Std.
Backen: 20 min.

Zutaten
7 g frische Hefe
ca. 80 ml trockener Weißwein
250 g Mehl
50 ml Olivenöl
2 TL Fenchelsamen
Mehl für die Arbeitsfläche
1 TL Salz

Zubereitung
1. Weißwein leicht erwärmen, Hefe in der Hälfte des Weins auflösen.

2. In einer Schüssel Mehl, Olivenöl, Salz, Fenchelsamen und die Hefe-Mischung mit einem Rührlöffel oder den Fingern gut vermischen. Vom restlichen Wein nach und nach so viel unterrühren, dass ein fester, aber geschmeidiger Teig entsteht. Bei Bedarf mehr Wein oder, wenn der Teig klebt, mehr Mehl hinzufügen.

3. Kleine Stücke vom Teig abtrennen, daraus lange dünne Rollen mit etwa ½ cm Ø formen. Die Teigröllchen in ca. 8 cm lange Stücke schneiden, zu Ringen schließen und auf ein bemehltes Brett legen. Mit einem Geschirrtuch zudecken, 1 Std. gehen lassen.

4. Backofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen. Wasser mit Salz in einem flachen Topf zum Kochen bringen.

5. Jeweils 5–6 Taralli gleichzeitig hineingeben, leicht kochen lassen, bis sie an die Oberfläche schwimmen. Mit einem flachen Sieb oder Schaumlöffel herausnehmen, auf einem mit Öl bestrichenen Backpapier abtropfen lassen. Auf das Backblech legen und im Backofen (Mitte) ca. 20 Min. backen.

P. S.
Wer es gerne scharf mag, kann statt der Fenchelsamen klein gehackte Peperoncini (Chilischoten) nehmen.

PLUS
Taralli sind so etwas wie „Allzweckkekse“, sie werden in Italien zu den verschiedensten Anlässen gegessen: vor dem Essen zum Aperitif, zum Essen als Beilage anstelle von Brot oder Grissini und zum Käse. Ideal sind sie auch zum Knabbern oder als Reiseproviant.

Veröffentlicht im November 2014

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