Rezept von Donna Hay: Pavlova

Rezept von Donna Hay: Pavlova

Meine Kochschule
180 Rezepte, die sicher gelingen
Donna Hay, Chris Court
AT Verlag (2012)
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Die Pavlova-Torte ist benannt nach einer russischen Primaballerina. Sie besteht aus fluffiger Baisermasse und wird mit Sahne und Früchten und Beeren verziert. Dieses Rezept von Donna Hay fängt den Klassiker, der vor allem in England, Australien und Neuseeland populär ist, wunderbar ein. Er ist sehr lecker. Wichtig: Nicht überrascht sein – der Baiser ist nicht wir wie ihn kennen, denn er ist außen knusprig, aber innen cremig. | Weitere Pavlova-Rezepte

ORIGINALREZEPT: Pavlova
Ergibt 8–10 Portionen

Tipps

  1. Verwenden Sie frische, zimmerwarme Eier. So lässt sich beim Schlagen mehr Luft einschließen und der Eischnee wird voluminöser.
  2. Schlagen: Der Eischnee ist optimal steif geschlagen, wenn die Masse ihr Volumen etwa verdreifacht hat, schön glänzt und sich beim Herausziehen der Rührbesen steife Spitzen bilden.
  3. Formen: Für eine perfekte runde Form zeichnen Sie einen Kreis auf die Rückseite des Backpapiers, bevor Sie den Eischnee darauf drapieren. Mit einem Palettenmesser können Sie ihn in die perfekte Form bringen.

Zutaten
150 ml Eiweiß,  ca. 4 Eiern
220 g feiner Zucker
2 EL Maismehl (Speisestärke), gesiebt
2 TL weißer Essig
250 ml Rahm
125 ml Passionsfruchtfleisch, ca. 4 Früchte
250 g Erdbeeren, geputzt und halbiert

Zubereitung
1. Den Ofen auf 150 Grad vorheizen. Das Eiweiß mit dem Handmixer steif schlagen.

2. Nach und nach unter Rühren den Zucker einrieseln lassen, sodass eine steife, glänzende Masse entsteht. Dann die Speisestärke und den Essig dazugeben und alles verrühren.

3. Die Eischneemasse auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech zu einer runden Scheibe von 18 cm Durchmesser formen. Die Ofentemperatur auf 120 Grad reduzieren und die Eischneemasse im Ofen 1 Stunde 20 Minuten backen. Dann den Ofen ausschalten und die Pavlova im Ofen vollständig auskühlen lassen.

4. Den Rahm schaumig schlagen, auf der Pavlova verteilen und mit Passionsfruchtfleisch und den Erdbeeren verzieren.

Die Torte sofort servieren!

Zur Kochbuch-Rezension mit weiteren Rezepten:

Veröffentlicht im Juni 2012

6 Kommentare

  1. Julia

    Was ein verlockendes Rezept… Kann man die Meringe am Vortag backen und in einem verschlossenen Plastikbeutel aufbewahren, ohne dass sie weich wird? Habe versprochen, am Freitag abend einen Kuchen zum Nachtisch beizusteuern, werde tagsüber aber nicht zum Backen kommen…

    • Katharina

      Hm, ich habe es noch nicht probiert, aber es könnte klappen, zwar sicher nicht so knusprig wie am gleichen Tag, aber … Natürlich mit den Früchte erst kurz vor dem Servieren dekorieren.

      • Julia

        Danke für Deine Antwort Katharina 🙂 Ich hab’s ausprobiert: Am Vortag gebacken, aber nicht in einem Plastikbeutel aufbewahrt, sondern nur mit einem Küchenhandtuch abgedeckt. Ging wunderbar und war so knusprig wie frisch gebacken. Dann kurz vor dem Servieren mit Sahne und Früchten dekoriert. Ein oberleckeres und schnelles Sommerdessert.

  2. Thea

    Immer wieder Pavlova…
    Zwei Anmerkungen: In letzter Zeit lese ich immer wieder, dass Puderzucker besser sein soll, weil dieser sich schneller im Eiweiß auflöst.
    Nach wie schaue ich das perfekte Dinner. Und da kriege ich sehr oft die Krise, wenn ich sehe, in welch‘ kleinen Gefäßen die Herrschaften Eiweiße schlagen. Da ist dann natürlich nichts mit Verdreifachen. Und seit ich einer Freundin vorgeführt habe, was sich tut, wenn man eine richtige Schüssel und keinen Rührbecher verwendet, freut sie sich, wieviel Eischnee (und auch Sahne) sie plötzlich zur Verfügung hat.
    Merci für’s Rezept.

    • Katharina

      Oha – ja, gebe Dir in allem recht. Ich erinnere mich noch an meine erste Pavlova in Uk – viel cremiger statt crispy als erwartet.

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