Aus Valentinas Küche: Feigen-Walnuss-Konfitüre

Aus Valentinas Küche: Feigen-Walnuss-Konfitüre

Von Dietmar Adam

Bei einem Frankreichurlaub stießen wir auf eine sehr aromatische, dickflüssige Feigen-Walnuss-Konfitüre einer kleinen korsischen Firma. Wir waren so begeistert, dass ich sie daheim sofort „nachbauen“ musste. Ganz im französischen Stil ohne Gelierzucker. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

REZEPT: Feigen-Walnuss-Konfitüre

Zutaten
1 kg blaue oder grüne Feigen
500 g Zucker (oder nach eigenem Gusto)
400 g Walnüsse (oder nach eigenem Gusto)
Saft einer halben Zitrone
eine Prise Muskat
eine Prise Zimt

Zubereitung
1. Die Feigen werden kleingeschnitten, die Walnüsse im Mörser ein wenig zerstoßen, aber nicht zu sehr. Dann alles mit dem Zucker (wer mag, kann auch braunen Zucker nehmen) vermischen und über Nacht ziehen lassen.

2. Nun den Zitronensaft und die Gewürze hinzufügen. Da die Masse beim Kochen aufsteigt, unbedingt einen großen Topf nehmen, damit nichts überläuft. Alles zum Kochen bringen, gelegentlich umrühren (die Masse neigt zum Ansetzen) und so lange köcheln lassen, bis man mit der Konsistenz zufrieden ist. Das hat bei mir etwa eine halbe Stunde gedauert, kann aber je nach Menge und Reife der Feigen variieren.

3. Die fertige Marmelade sofort in Gläser füllen, die vorher sterilisiert wurden (einfach mit kochendem Wasser ausspülen, die Deckel ebenfalls).

TIPP
Auf das häufig empfohlene Umdrehen der Gläser verzichte ich inzwischen. Es bringt keinen zusätzlichen Nutzen, im Gegenteil, die Deckel werden innen unschön verklebt und lassen sich später oft nur mit großer Anstrengung öffnen.

Diese Marmelade ist lange haltbar. Ich habe neulich ganz hinten im Regal ein Glas aus dem vorletzten Jahr entdeckt. Es hatte lediglich ein wenig Feuchtigkeit verloren, was einen feinen Karamelleffekt ergeben hat.

 

Veröffentlicht im September 2012

Meistgelesen

Themen A-Z