Rezept von Cornelia Poletto: Spaghetti all’amatriciana

Rezept von Cornelia Poletto: Spaghetti all’amatriciana

Polettos Kochschule
Mein neuer Grundkurs für Einsteiger
Cornelia Poletto, Fotos J-P. Westermann
Zabert Sandmann Verlag (2010)
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Viviane aus Koblenz war bei unserem Kochbuchtest für die Neuerscheinung von Cornelia Polettos Mein neuer Grundkurs für Einsteiger als Testerin mit von der Partie. Eines Abends verschwand überraschend ihr Ehemann mit dem Kochbuch Richtung Küche und kam fünfzehn später mit einer köstlich duftenden Portion Spaghetti all‘amatriciana zurück. O-Ton ihres Mannes: “Eigentlich hätte ich dafür kein Rezept gebraucht, aber ich wäre nie alleine auf die Idee gekommen, die Zutaten so zu kombinieren.“ Seit dem ist es „sein“ Blitzpastarezept. Welch ein Kompliment für ein Kochbuch! Katharina

ORIGINALREZEPT: Spaghetti all’amatriciana
Zutaten für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten

Zutaten
400 g Spaghetti
Meersalz
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 getrocknete rote Chilischoten
100 g Pancetta (ital. Bauchspeck; in etwas dickeren Scheiben)
1 EL Olivenöl
200 ml Tomatensauce (selbst gemacht oder fertig gekauft)
Pfeffer aus der Mühle
ca. 50 g geriebener Pecorino (oder Parmesan)

Zubereitung
1. Die Spaghetti nach Packungsanweisung in reichlich kochendem Salzwasser bissfest garen.

2. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Die Chilischoten zerbröseln. Den Pancetta in Würfel schneiden.

3. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Den Speck darin unter gelegentlichem Rühren einige Minuten anbraten. Zwiebel, Knoblauch und Chili hinzufügen und kurz mitdünsten. Die Tomatensauce dazugeben und einige Minuten einkochen lassen.

4. Die Spaghetti mit der Pastakralle oder -zange herausheben, etwas abtropfen lassen und in der Pfanne mit der Sauce vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und etwa die Hälfte des Pecorinos unterheben. Den restlichen Käse separat dazu reichen.

Mein Tipp
Dieses berühmte Pastagericht hat seinen Namen vom Ort Amatrice an der Grenze zwischen Latium und den Abruzzen. Im Originalrezept wird anstelle von Pancetta Guanciale verwendet, ein durchwachsener Speck aus der Schweinebacke oder dem Schweinenacken, der aus dem Latium stammt. Man kann ihn durch Pancetta, Tiroler Speck oder einen anderen durchwachsenen milden Speck ersetzen. Es gibt auch eine »weiße« Version ohne Tomaten, lediglich mit Speck, Weißwein und Pecorino.

Zur Kochbuch-Rezension mit weiteren Rezepten:

Veröffentlicht im Oktober 2010

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