Rezept von Claudia Zaltenbach: Miso & Maple – Geröstetes Wurzelgemüse

Rezept von Claudia Zaltenbach: Miso & Maple – Geröstetes Wurzelgemüse

Miso – Rezepte, Kultur, Menschen
Claudia Zaltenbach
Hädecke Verlag (2017)
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Die Süße von Ahorn Sirup und die salzige Note von Miso bewirken wahre Wunder bei den herbstlich/winterlichen Rüben. Egal, ob als Beilage oder einfach als Hauptdarsteller – wer mit Wurzeln und Rüben nicht so weiß, was machen, der wird damit sehr glücklich sein.

Mein Markthändler schmunzelt immer, wenn ich vor seinen wundervollen Rüben stehe und mich wieder nicht entscheiden kann. Goldrüben, Ringelbete, Rote Bete, Möhren in allen Farben und Formen und natürlich weitere Wurzelgemüse wie Pastinaken und Petersilienwurzeln. Manchmal gesellen sich dazu auch ein paar exotische Zimtkartoffeln. Am liebsten alles auf einmal – und genau dafür brauchte ich ein Rezept. Und zwar eines, das die wunderbar erdigen Aromen voll zur Geltung bringt. Im Ofen geröstet und mit Miso und Ahornsirup verfeinert ist dies eines meiner Lieblingsgerichte, ganz besonders in der kühleren Jahreszeit. Der Apfelbalsamico rundet mit seiner angenehmen Säure den Geschmack schön ab.

REZEPT: Miso & Maple – Geröstetes Wurzelgemüse
Für 2 Portionen als Hauptgericht oder für 4 Portionen als Beilage

Zutaten für die Marinade
1 EL Genmai Miso
1 TL Sojasauce
1 EL Rapsöl
2 EL Ahornsirup
2 EL Apfelbalsamico (alternativ: je 1 EL Apfeldicksaft und weißer Balsamico)
1 TL Reisessig

Zutaten für das Gemüse
4 bunte Möhren
1 mittelgroße Süßkartoffel
2 Petersilienwurzeln
2 Pastinaken
1 Ringelbete (Chioggia-Bete)
1 Gelbe Bete

Zubereitung
1. Den Ofen auf 200 °C vorheizen.

2. Das Miso mit der Sojasauce, dem Öl, dem Ahornsirup, dem Apfelbalsamico und dem Reisessig mischen.

3. Die Wurzeln und Bete schälen und würfeln, kleinere Wurzeln nur halbieren.

4. Alles Gemüse mit der Marinade in eine Schüssel geben und mit den Händen vermengen, so dass die Gemüsewürfel davon überzogen sind.

5. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und das Gemüse darauf verteilen. Dabei darauf achten, dass sich möglichst wenig Überlagerungen bilden, da dies die Garzeit beeinflusst.

6. 30 Minuten im Ofen rösten. Pur mit einem grünen Salat genießen oder als Beilage z. B. zu einem Wild- oder Schmorgericht servieren.

Zum Interview mit dem Autor des Rezepts

Veröffentlicht im November 2017

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