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Katharina Höhnk

Rezept von Christine Ferber: Holunderblütensirup

Die Marmeladen-Bibel: 270 Rezepte,
Christine Ferber, Christian Verlag (2010),
Mehr über den Kochbuch-Verlag

Der Holunderblütensirup nach einem Rezept der elsässischen Confiseuse Christine Ferber aus ihrem 5-Sterne-Kochbuch Die Marmeladen-Bibel lässt sich mit wenig Aufwand zubereiten. Das Besondere an ihm ist, dass er das Aroma der Blüten voll ausschöpft.

Das gelingt, indem die Blüten zunächst mit Wasser aufgekocht werden und darin einen Tag ziehen. Erst am nächsten Tag wird der Sirup hergestellt. Ein Tipp meinerseits: Die Stängel sorgfältig von den Blüten trennen, sonst fällt der Sirup grünlich aus. Ich spreche aus eigener Erfahrung … Katharina | Mehr Rezepte für Holunder

ORIGINAREZEPT

von Christine Ferber: Holunderblütensirup
Für 1,5 l Sirup

Tipps von Christine Ferber:

  • Pflücken Sie Holunderblüten am selben Tag, an dem der Sirup zubereitet werden soll. Suchen Sie nach duftendem Dolden mit weit offenen Blüten. Lösen Sie die Blüten von der Hand oder mit einer Schere.
  • Unbedingt probieren mit Weißwein oder Sekt aufgegossen als Aperitif; in einer nur schwach gesüßten Rhabarber-Granita; zum Aromatisieren einer Erdbeer-Himbeer-Suppe.

Zutaten
150 g Holunderblüten
1 l Wasser
800 g feiner Zucker
Saft von 1 kleinen Zitrone

1. Tag
Vorbereitung: 20 Minuten
Kochzeit: bis zum Aufkochen des Wassers
Ruhezeit: 1 Nacht

2. Tag
Vorbereitung: 5 Minuten
Kochzeit: 15 Minuten nach dem Aufkochen

Zubereitung
Am ersten Tag
Die Holunderblüten von den Stielen zupfen. Das Wasser in einem großen Topf aufkochen und die Blüten hineingeben. Vorsichtig umrühren, sodass sie eintauchen. Den Topf vom Herd nehmen und einen Deckel auflegen. Auskühlen lassen, dann für 24 Stunden kühl stellen.

Am zweiten Tag
1. Die Holunderblüten mit einer Schaumkelle entfernen. Die aromatisierte Flüssigkeit durch einen Papierfilter für Kaffee gießen, damit sie klar wird. Mit dem Zucker und dem Zitronensaft in einen Topf geben und mit einem Schneebesen durchrühren. Aufkochen und 15 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Sorgfältig abschäumen.

2. Flaschen mit Schraubverschluss in kochendem Wasser sterilisieren. Das heiße Wasser in den Flaschen lassen, bis sie gefüllt werden. Den Holunderblütensirup in die Flaschen füllen, sodass er 1 Zentimeter unterhalb des Randes steht.

3. Die Flaschen verschließen und auf den Kopf stellen, um zu prüfen, ob sie vollkommen dicht sind.

Veröffentlicht im Juni 2011

10 Kommentare

  1. Julia

    Köstlich…das Aroma zieht schon durchs ganze Haus. Schmeckt Groß und Klein, als Limonade oder Aperitif. Ist bei uns schon ein Klassiker der jedes Jahr gemacht wird. Ich lasse den Sirup 3 Tage ziehen.

  2. Annette

    Liebe Frau Höhnk,
    dies ist ein etwas verfeinertes Rezept für den Holunderblütensirup – etwas herber durch den Wein:

    200 g Holunderblüten (ca. 50 St.); 800 g Zucker; 3 Nelken; 1,5 l Weißwein oder Sekt; 1,5 l Wasser; 5 Zitronen

    Zitronen in Scheiben schneiden und mit den Blüten und Nelken in ein Gefäß schichten. Mit Wein (Sekt) und Wasser aufgießen und 24 Std. durchziehen lassen (die ganze Wohnung duftet). Am nächsten Tag durch ein Tuch(!) – nicht nur ein Sieb, wegen des Pollens – seihen und danach mit dem Zucker aufkochen, bis dieser vollständig aufgelöst ist. Fertig!

    Schöne Pfingsten
    Annette

  3. Annegret Napiwotzki

    Ich habe das Rezept nachgemacht, allerdings habe ich statt Holungerblüten dunkellila Fliederblüten (8 Stück) genommen…tolle Farbe und toller Geschmack. Kann ich nur empfehlen!!!

    • Katharina

      Ah, das ist interessant. Wow, das muss spektakulär aussehen. Kompliment an Deine Abenteuerlust und merci für den Tipp!

  4. Mick

    Ich gehe gleich zum Hollunderblütensammeln und war auf der Suche nach einem Rezept ohne Orangen und anderem „Schnickschnack“. Das Rezept hier scheint genau das zu sein, was ich suche 😉

  5. Ariane
  6. Elke

    Mir gefällt das Rezept gerade gut,weil nur eine kleine Zitrone drin ist :-).
    Ich hab vor zwei oder drei Jahren Holunderblütesirup gemacht,in dem Rezept waren zwei Zitronen und eine Orange angegeben .Das Ergebnis war mir zu Zitruslastig,jetzt werde ich es mal mit deiner Variante probieren 🙂
    Liebe Grüße
    Elke

    • Katharina

      Oh ja, so herum ist es in jedem Fall besser. Nachträglich Säure zugeben, geht immer. 🙂

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