Rezept von Byung-Hi & Byung-Soon Lim: Suppe aus Kürbis, Kimchi und Tofu

Rezept von Byung-Hi & Byung-Soon Lim: Suppe aus Kürbis, Kimchi und Tofu

Kimchi – Die Seele der koreanischen Küche
Byung-Hi & Byung-Soon Lim
Fotos Anna Kern
Fackelträger Verlag (2016)
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Ein wahrhaft schlichtes und schnelles Rezept, gut für kältere Tage. Ich habe für etwas mehr Geschmack den Tofu lieber gebraten und dann zerbröselt. Dietmar

ORIGINALREZEPT von Byung-Hi & Byung-Soon Lim: Hobak Kimchi Chige – Suppe aus Kürbis, Kimchi und Tofu
Für 2-3 Portionen

Kürbis-Kimchi und Tofu bilden die Grundlage dieses köstlichen vegetarischen Eintopfs. Allerdings macht man sich in Korea wenig Gedanken darüber, ob ein Gericht vegetarisch ist oder nicht.

Zutaten
100 g Frühlingszwiebeln
400 g Kürbis-Kimchi (s. u.)
1 EL Sesamöl
300 g fester Tofu

Zubereitung
1. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und grob hacken. Zusammen mit Kimchi, Sesamöl und 800 ml Wasser in einen Topf geben und zugedeckt etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis das Kürbisfleisch weich ist, aber noch nicht zerfällt.

2. Den Tofu mit den Händen zerbröseln, in die Suppe geben und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Mit gekochtem Reis servieren.

 

 

ORIGINALREZEPT von Byung-Hi & Byung-Soon Lim: Hobak Kimchi – Kimchi aus Kürbisfleisch
Für ein 5-Liter-Gefäß

In Korea spricht man fast immer auch vom gesundheitlichen Nutzen des Gemüses. So soll der Kürbis gut für das weibliche Hormonsystem sein. Das feste Kürbisfleisch nimmt Salz vollkommen anders auf als beispielsweise Gurken, es muss also gut abgeschmeckt werden. Wenn Sie keinen Muskatkürbis oder Butternutkürbis bekommen, können Sie auch Hokkaidokürbis verwenden.

Tipp
Ein gutes Kimchi hat einen ausgeglichenen Salzgehalt, daher ist es wichtig, das jeweilige Gemüse nach dem Einsalzen zu kosten. Schmeckt es sehr salzig, muss es so lange mehrmals gründlich abgespült werden, bis es nur noch leicht salzig schmeckt. Erscheint der Salzgehalt gerade richtig, haben Sie wahrscheinlich zu wenig Salz genommen. Gleichen Sie den Salzgehalt dann später entweder durch Vermindern oder Erhöhen der Salzmenge in der Kimchi-Paste aus.

Zutaten für das Gemüse
etwa 1½ kg Muskat- oder Butternutkürbis
400 g grobes Meersalz
1 Chinakohl, nur die grünen Spitzen

Zutaten für die Kimchi-Paste
2 EL Kochugaru (koreanisches Chilipulver)
200 g Frühlingszwiebeln, fein gehackt
150 g Knoblauch, fein gepresst
100 g Ingwer, fein gerieben
100 ml Fischsauce
1 EL Zucker
2 EL Salz

Zubereitung
1. Den Kürbis schälen und in etwa 3×5 cm große und 0,5 cm dicke Stücke schneiden. Mit dem Salz vermischen und mindestens 10 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.

2. Den Salzgehalt des Kürbisses prüfen. Mindestens zweimal mit kaltem Wasser abspülen und vorsichtig mit Küchenpapier abtrocknen. Den Chinakohl in Streifen schneiden. Alle Zutaten für die Kimchi-Paste vermischen.

3. Kürbis und Kimchi-Paste gut vermengen, sodass jedes Stück Kürbisfleisch mariniert wird. In ein Gefäß mit dicht schließendem Deckel geben.

4. 24 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Danach in den Kühlschrank stellen. Das Kimchi ist nach etwa 1 Woche fertig und hält sich mindestens 3 Wochen.

Zur Kochbuch-Rezension mit weiteren Rezepten:

Veröffentlicht im Dezember 2016

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