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Bon appétit!
Katharina Höhnk

Rezept von Antonio Esposito: Kaninchenkeulen

Mein Italien – Meine Küche
Antonio Esposito, Fotos Michael Wissing, AT Verlag
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Wer nach Abwechslung sucht bei Fleischspeisen, sollte vielleicht mal Kaninchen probieren. Dieses Rezept macht relativ wenig Arbeit und viel her. Wer keinen Lardo di Collonata findet, kann auch mit normalem Speck ein sehr feines Ergebnis erzielen. Dietmar

ORIGINALREZEPT: Geschmorte Kaninchenkeulen – Cosciotto Di coniglio al Forno
Für 4 Personen

Lardo die Colonnato ist ein schneeweißer Speck, der in Mamortrögen reift. Er hat einen delikaten Geruch, leicht salzig und doch süßlich erinnert er auf der Zunge an Walnüsse. Er ist lange Zeit in Vergessenheit geraten und erlebt jetzt eine Renaissance. Ich verwende ihn gern, weil er überraschend vielseitig ist und sich auch mit anderem Fleisch verträgt.

Zutaten
4 Kaninchenkeulen
Salz und Pfeffer aus der Mühle
400 g kleine Kartoffeln
4 kleine Schalotten
4 Knoblauchzehen
100 g Kirschtomaten
2 EL Olivenöl
40 g Taggiasca-Oliven
4 Zweige Rosmarin
4 Scheiben Lardo die Colonnato (weißer Speck)
100 ml Hühnerbrühe
100 ml Weißwein

Zubereitung
1. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

2. Die Kaninchenkeulen mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Die Kartoffeln schälen, vierteln und in Salzwasser halb gar kochen. Die Schalotten schälen und vierteln, die Knoblauchzehe schälen, halbieren und die Triebe entfernen. Die Kirschtomaten waschen und trocknen.

4. Das Olivenöl in einer ofenfesten Pfanne erhitzen und die Kaninchenkeulen von beiden Seiten jeweils etwa 2 Minuten anbraten. Die vorbereiteten Gemüsezutaten mit den Oliven, dem Rosmarin und den halb gegarten Kartoffeln auf den Kaninchenkeulen verteilen. Jeweils 1 Scheibe Lardo die Colonnato auf die Keulen legen, Hühnerbrühe und Weißwein angießen und im vorgeheizten Ofen etwa 30 Minuten schmoren. Ab und zu mit dem eigenen Saft übergießen.

Veröffentlicht im April 2013

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