Rezept von Anjum Anand: Südindisches Kartoffelcurry

Rezept von Anjum Anand: Südindisches Kartoffelcurry

Die besten indischen Currys
Anjum Anand
Fotos Jonathan Gregson
Edition Fackelträger (2015)
Foto hier: Elisabeth von Pölnitz-Eisfeld
Mehr über den Verlag

Das Rezept ist als Liebling aus der Rezension von Anjums Anands Currybuch hervorgegangen. Ich empfehle es allen, die auf der ständigen Suche sind nach Budget-Rezepten für die Wochentage, die kulinarisch glücklich machen. Dieses ist so eines. Der Gewürzschrank sollte gefüllt sein, aber dann geht es ganz schnell. So gut, erst recht, wenn die Portion verdoppelt wird. Katharina

ORIGINALREZEPT von Anjum Anand: Südindisches Kartoffelcurry in zwei Varianten
Für 4 Portionen

Dieses wirklich köstliche Curry können Sie ganz individuell an Ihren Geschmack anpassen. Wenn Sie die Küche der Südwestküste mögen, werden Sie die Version mit Curryblättern und Kokosmilch lieben. Falls Sie hingegen die nordindischen Aromen bevorzugen, können Sie beides weglassen und nur Wasser verwenden. Das Gericht gelingt in beiden Varianten ganz wunderbar. Wir essen es gerne mittags, mit frittierten Fladenbroten (Puris oder Bhaturas) – dann haben wir viel Zeit, die Mahlzeit zu verdauen. Aber Sie können auch anderes Fladenbrot dazu genießen oder sogar einfach nur etwas Toast mit Butter. Die Sauce sollte eine leichte und cremige Konsistenz besitzen – nicht zu dünn und nicht zu dick.

Zutaten
500 g Kartoffeln
4 EL Pflanzenöl
2/3 TL braune Senfsamen
2/3 TL Kreuzkümmelsamen
1½ TL gelbe Linsen (im Handel als Chana Dal erhältlich), gewaschen und getrocknet
5 cm Zimtstange
12 frische Curryblätter (optional)
2 kleine Zwiebeln, geschält und fein gehackt
10 g Ingwer, geschält und fein gehackt
2 große Tomaten, gehackt
¼ – ½ TL Chilipulver
2 ½ TL gemahlener Koriander
½ TL gemahlene Fenchelsamen
1/3 TL Kurkuma
150 ml Kokosmilch (optional)
30 g Koriandergrün, gehackt, zum Garnieren
Salz

Zubereitung
1. Die Kartoffeln halbieren und so lange kochen, dass sie gerade weich sind – sie dürfen jetzt noch nicht zu weich sein, weil sie sonst in der Sauce zerfallen würden. Ich koche sie vorzugsweise mit Schale, damit sie so wenig Wasser wie möglich aufnehmen, und pelle sie danach.

2. Inzwischen das Pflanzenöl in einem großen Topf erhitzen. Senf- und Kreuzkümmelsamen, Linsen und Zimtstange anrösten. Wenn die Senfsamen nicht mehr aufplatzen, die Curryblätter dazugeben. Unmittelbar danach die Zwiebeln hinzufügen und anbraten, bis sie weich und leicht goldbraun sind.

3. Ingwer, Tomaten, Chilipulver, Koriander, Fenchelsamen, Kurkuma und Salz dazugeben und 3 Minuten bei hoher Temperatur unter Rühren braten. Anschließend 200 ml Wasser dazugießen, zum Kochen bringen und 10 Minuten leise köcheln lassen. Die gekochten Kartoffeln in die Sauce geben, damit sie die Aromen aufnehmen, und 5 Minuten weiterköcheln, bis die Flüssigkeit in der Pfanne eingedickt ist.

4. Die Kokosmilch einrühren sowie so viel Wasser, dass die Sauce eine mitteldicke Konsistenz erhält. Nochmals abschmecken, das Koriandergrün untermischen und servieren.

Zur Kochbuch-Rezension mit weiteren Rezepten:

Veröffentlicht im November 2015

Meistgelesen

Themen A-Z