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Bon appétit!
Katharina Höhnk

Aus Valentinas Küche: Kimchi mit Chinakohl

Von Katharina Höhnk

Kimchi ist das Herzstück der koreanischen Küche. Es steht für eingemachtes Gemüse. Die Bandbreite an Variationen ist reich und gilt als äußerst gesund. Dieses Kimchi mit Chinakohl gehört zu den bekanntesten. Es wird mit Gochugaru, einem fruchtig-scharfen Chilipulver zubereitet. Der leckere Clou von diesem Rezept ist eine süße reife Birne. Sie wirkt wie ein Aroma-Booster. Einfach perfekt. Katharina | Weitere Kimchi-Rezepte

REZEPT:

Kimchi mit Chinakohl

Tipp

Das koreanische Chilipulver Gochugaru ist unverzichtbar. Es wird leider nur in großen Mengen angeboten. Pul Biber und chinesisches Chilipulver schmecken anders. Gochugaru ist fruchtig und milder. Darauf achten, wo es hergestellt wird. Häufig kommt es aus China.

Zutaten
500 g Chinakohl
20 g + 1 TL Salz
20 g Gochugaru (korean. Chilipulver)
1/2 Birne, entkernt und grob zerkleinert
2 Knoblauchzehen
2 EL Zucker
25 g Ingwer
3 EL Fischsauce
3 Frühlingszwiebeln in feine Röllchen geschnitten
2 kleine oder 1 große Möhre, in Julienne-Streifen geschnitten

Weckglas mit 850 ml Füllmenge oder Entsprechendes

Zubereitung
1. Zunächst den Chinakohl halbieren und den Strunk entfernen. Die Hälften anschließend so zerkleinern, dass mundgerechte Stücke herauskommen. 
Manche zerreissen lieber: es soll besser schmecken.

2. Kohlstücke mit 20 g Salz vermischen. Eine Stunde ziehen lassen, dann das Salz gründlich auswaschen. Die knackige Blattstruktur sollte sich jetzt zu einer weicheren verändert haben.

3. Gochugaru, Birnenstücke, Knoblauchzehen, Zucker, Ingwer, Fischsauce, 1 TL Salz und etwas Wasser mit dem Stabmixer zu einer Paste pürieren. Abschmecken.

4. Kohl, Möhren, Frühlingszwiebel in einer große Schüssel am besten mit den Händen mit der Paste gleichmäßig vermischen. In das Glas abfüllen. 24 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen, dann die Gläser in den Kühlschrank stellen.

5. Nach 3 Tagen ist das Kimchi verzehrbereit. Je nachdem wie lange ein Glas steht, setzt sich die Flüssigkeit ab und der oben auf liegende Kohl wird trocken. Daher immer wieder prüfen und ggf rühren, damit sich kein Schimmel bilden kann. (Ab einem besten Moment der Fermentierung, hat sich das Risiko erledigt, weil der ph-Wert für die Bakertien zu sauer ist.)

Veröffentlicht im Mai 2016

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