Rezept aus Thug Kitchen: Seidige Paprikanudeln mit Zucchini & Basilikum

Rezept aus Thug Kitchen: Seidige Paprikanudeln mit Zucchini & Basilikum

Thug Kitchen – einfach | vegan | geiler Scheiß
Thug Kitchen LLC
Foto hier: Elisabeth von Pölnitz-Eisfeld
Christian Verlag (2016)
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Ratzfatz fertig, ein wenig knoblauchig (vielleicht beim nächsten Mal besser konfierten nehmen?), aber: lecker. Dabei hab ich’s sonst nicht so mit Paprika. Charlotte

ORIGINALREZEPT von Thug Kitchen LLC: Seidige Paprikanudeln mit Zucchini und Basilikum
Für 4 Portionen als Hauptgericht. Singles werden damit fast eine Woche lang satt.

Mal wieder ein Tofu-Rezept, keine Angst. Dieses Gericht schmeckt wunderbar mit dem Caesarsalat mit Mandeln, wenn du Wert auf mehrere Gänge legst.

Tipp
Ab sofort darfst du keine gegrillten Paprikas im Glas mehr kaufen. Du kannst sie nämlich ganz einfach selbst machen: Lege jede Schote in die Mitte des Brenners eines Gasherdes und dreh die Hitze auf stark. Wende die Schoten immer wieder, bis alle Seiten schwarz sind und die Haut Blasen wirft. Wende nicht mit den Fingern, sondern mit einer Grillzange. Wenn sie rund herum schwarz sind, die Schoten fest in Gefrierbeutel verpacken, damit kein Dampf entweicht. Etwa 15 Minuten abkühlen lassen. Sobald die Schoten abgekühlt sind, löst sich die verbrannte Haut leicht vom Fruchtfleisch und lässt sich mühelos abziehen. Halte die Schote nicht unter den Wasserhahn, um Zeit zu sparen – dabei geht das köstliche Röstaroma verloren.

Nach dem Schälen kannst du die Paprikanudeln zubereiten oder damit die Tomatensauce verfeinern. Die gegrillten Paprikas halten sich in einem luftdicht verschlossenen Schraubglas im Kühlschrank 1-2 Tage.

Wenn du einen Elektroherd hast, geht’s auch. Die Paprikaschoten auf einem mit Backpapier bedeckten Backblech verteilen und im auf 200 °C vorgeheizten Backofen 25 Minuten rösten, dann wenden und weitere 25 Minuten rösten, bis sie schwarz werden und die Haut Blasen wirft. Fest in Gefrierbeutel verpacken und dann weitermachen wie oben.

Nährhefe ist eine Basiszutat vieler Vegetarier und Veganer. Sie besteht aus deaktivierten Hefezellen und wird in Flocken verkauft. Dem Essen verleiht sie einen »käsigen« Geschmack. Nährhefe enthält reichlich Vitamin B12, Folsäure, Selen, Zink und etwas Eiweiß. Man bekommt sie in Großpackungen im Lebensmittelladen und klarerweise im Internet. Sie ist nicht dasselbe wie Bierhefe und wer dir was anderes erzählt, ist nix als ein Lügner.

Zutaten für die Seidige Paprikasauce
340 g weicher Seidentofu (Nimm den vakuumverpackten Tofu)
2 geröstete rote Paprikaschoten, gewürfelt
3-4 Knoblauchzehen, fein gehackt
1½ EL Rotweinessig
2 TL Olivenöl
15 g Nährhefe
¾ TL Salz
1 TL rote Chiliflocken

Zutaten für die Nudeln
450 g Spaghetti, Linguine oder Fettuccine (Vollkornpasta ist auch gut, Hauptsache lang und dünn)
4 mittelgroße Zucchini (Verwende 10-12 cm lange Zucchini)
1 Bund Basilikum, in dünne Streifen geschnitten

Zubereitung
1. Zuerst ist die Sauce dran. Alle Zutaten in einen Mixer oder in eine Küchenmaschine geben und auf hoher Stufe zu einer sämigen Sauce verarbeiten. Kurz beiseitestellen.

2. Nun die Nudeln nach der Packungsanleitung gar kochen. In der Zwischenzeit die Zucchini in feine Streifen schneiden. Die Streifen sollten möglichst gleich groß wie die Nudeln sein, damit sie gut zu ihnen passen.

3. Kurz bevor die Nudeln gar sind, die Sauce bei schwacher Temperatur erhitzen, nicht köcheln. Die fertigen Nudeln abgießen und sofort in eine große Schüssel geben. Erst die Zucchinistreifen, dann die aufgewärmte Sauce in die heißen Nudeln mischen. Die Hitze der Nudeln sollte die Zucchini etwas garen. Das Basilikum unterheben, dann kosten. Mehr Essig, Salz oder rote Chiliflocken dazugeben, wenn du magst. Mit 1-2 Basilikumblättern garnieren und sofort servieren.

Zur Kochbuch-Rezension mit weiteren Rezepten:

Veröffentlicht im August 2017

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