Rezept aus Taste the Waste: Zerstoßene Wiese à la Kat

Rezept aus Taste the Waste: Zerstoßene Wiese à la Kat

Taste the Waste

Rezepte und Ideen für Essensretter

Gundula Christiane Oertel, Valentin Thurn
Foto U. Westphal
Grafik U. Tietze
Kiepenheuer & Witsch (2012)

„Zerstoßen“ heißt auf italienisch „pestare“. Nach Wam Kats Rezept wird also Pesto aus Wald- und Wiesenkräutern, und zwar ein veganes. Das ist köstlich, schmeckt jedes Mal anders und schon das Sammeln verschiedener essbarer Pflänzchen und Blüten ist ein verheißungsvolles kleines Abenteuer! Wer botanische Tipps dafür braucht, mache einfach mal eine geführte Wildkräuterwanderung mit!

Natürlich ist für solche kulinarischen Sammlungen üppiger Wildwuchs aus dem eigenen Garten am besten geeignet. Wer auf Wiesen und an Wegrändern pflückt, sollte sich welche suchen, die weder durch „häufigen“ Hundebesuch belastet noch mit Gülle oder Kunstdünger verdorben sind.

Schmeckt wie klassisches Pesto gut zu Nudeln aller Art, ist aber auch ein feiner Brotaufstrich und eine prima Zutat für Salatsoßen oder zum Abschmecken von Gemüsesuppen. Reste in Gläschen mit einer Schicht Öl bedecken und kühl aufbewahren!

Rezept: Zerstoßene Wiese à la Kat
Für 6-8 Nudelportionen

Zutaten
2 Hände voll frisch gepflückte Wiese (z. B. junge Blätter, Knopsen und Blüten von Bärlauch, Löwenzahn, Vogelmiere, Wegerich, Giersch, Schafgarbe, wilder Möhre, Knoblauchsrauke, Scharbockskraut, Wiesenschaumkraut)
250 ml Olivenöl
1 Knoblauchzehe (2, wenn kein Bärlauch mehr dabei ist)
1 Handvoll Sonnenblumenkerne
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Die Wiesenkräuter gut waschen, trocken schleudern, zusammen mit den Sonnenblumenkernen und dem in Scheiben geschnittenen Knoblauch in ein Mixgefäß füllen und mit dem Schneidstab zerkleinern. Das Öl dabei nach und nach dazugießen. Salz und Pfeffer nach Geschmack dazugeben und noch einmal mit dem Stab durchmischen, fertig!

 

Zum Interview mit dem Autor des Rezepts

Veröffentlicht im Mai 2013

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