Neue Kochbücher Frühjahr 2020: Die ganze Welt auf dem Teller

Neue Kochbücher Frühjahr 2020: Die ganze Welt auf dem Teller

Von Katharina Höhnk

Reisen im Kopf, reisen in der Küche – mit Kochbüchern konnte man das schon immer. In Tagen wie diesen bekommt die Möglichkeit aber eine ganz neue Bedeutung.

Umso schöner also, dass in dieser Saison die Neuerscheinungen des Genres Länderküche auch noch besonders weit ihre Flügel spannen. Viel Freude beim Entdecken.

 

Die baltische Küche – Eine kulinarische Reise durch Estland, Lettland und Litauen
Simon Bajada
Dorling Kindersley Verlag (2020)
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Der Verlag über seine Neuerscheinung
Die Geheimnisse der baltischen Küche! Salzig wie das Meer, holzig wie die Wälder und süß wie wilde Früchte: Entdecken Sie die bislang noch unbekannte, kulinarische Seite des Baltikums – sie trägt eine einzigartige Handschrift aus russischen, skandinavischen und deutschen Einflüssen. Ob Estland, Lettland oder Litauen: Lassen Sie sich mit 68 Rezepten, stimmungsvollen Landschaftsfotos von Reisezielen und interessanten Hintergründen zu lokalen Produkten an die raue Ostsee entführen.

Valentinas erster Blick
Der Autor hat uns bereits einmal begeistert mit einem Kochbuch zur skandinavischen Küche. Auch hier vereint der ausgebildete Koch wieder Tradition und Moderne auf dem Teller. Darüber hinaus verspricht das Buch eine stimmungsvolle Reise – neben den Pelmenis und Kissels. Die Neuerscheinung ist bei uns bereits in Rezensions-Arbeit und – ohne vorgreifen zu wollen – es lässt sich sagen, dass es seinem Erstling in nichts nachsteht.

 

Unser kulinarisches Erbe – Lieblingsrezepte der Generation unserer Großeltern
Jörg Reuter & Manuela Rehn, Fotos: Caro Hoene, Joerg Lehmann
Becker Joest Volk Verlag (2019), Leseprobe beim Verlag
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Kochbuch von Jörg Reuter & Manuela Rehn: Unser kulinarisches Erbe

Der Verlag über seine Neuerscheinung
Rezepte aus der Heimatküche unserer Großelterngeneration: Nach dem großen Erfolg des Buches „Wir haben einfach gekocht“ hat sich das Autorenteam ein zweites Mal auf eine intensive Reise quer durch Deutschland begeben, um mit alten Menschen über die Rezepte ihrer Heimat zu sprechen und diese gemeinsam mit ihnen zu kochen. Dieses Mal wurden die Autoren vor Ort von je einem Spitzenkoch mit Lust an der Region begleitet, um die Geheimnisse der traditionsreichen Gerichte ein für alle Mal für die nächsten Generationen niederzuschreiben und zu bewahren. „Unser kulinarisches Erbe“ ist jedoch mehr als nur eine Rezeptsammlung: Das Buch porträtiert diese Reise und hält die vielen schönen, berührenden Gespräche und Erlebnisse, die die alten Menschen, die Köche und die Autoren miteinander verbinden, fest. Es geht um Neugierde, um Fachsimpeln, um gemeinsame Tradition und um die Lust, Traditionen aufleben zu lassen oder daraus auch etwas ganz Neues entstehen zu lassen.
Auch wenn es für manche Menschen einfach nur wunderbar altmodisch klingt, werden gerade die regionalen, saisonalen und traditionsreichen Gerichte mit ihren langen Garzeiten und manchmal fast vergessenen Zutaten in der Spitzengastronomie und in der zeitgemäßen Küche seit vielen Jahren gern nachgekocht, zitiert und variiert. 94 besonders emotional verwurzelte Gerichte wurden für dieses Buch mit den Seniorinnen und Senioren gemeinsam ausgesucht, niedergeschrieben und zubereitet.

Valentinas erster Blick
Kennen Sie Kesselnall, Rübenmalheur oder Bötel? Was fast wie ein Wettbewerb für ursprünglich anmutende Rezeptnamen wirkt, sind in Wahrheit unsere kulinarischen Wurzeln. Das Berliner Autorenteam, das in Berlin-Mitte das Geschäft Vom Einfachen das Gute führt, hat zusammen mit Senioren und Köchen das Erbe quer durch die Republik für uns gehoben. Spannend und wichtig!

 

St. John
Trevor Gulliver & Fergus Henderson, Fotos: Jason Lowe
Echtzeit Verlag (2020)
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Der Verlag über seine Neuerscheinung
Das «St. John» Restaurant in London ist eine kulinarische Legende. Das Prinzip der nachhaltigen Küche machte seine Inhaber Fergus Henderson und Trevor Gulliver zu weltweit einflussreichen Gastronomen. 20 Jahre nach dem Standardwerk «Nose to Tail» liefern sie mit über 100 neuen Rezepten endlich Nachschub.

Valentinas erster Blick
Fergus Henderson ist ein Schwergewicht in der kulinarischen Welt. Er hat mit seinem Londoner Restaurant St. John vor einem Jahrzehnt die Nose-to-Tail-Bewegung neu entfacht, die in seinem fabelhaften Kochbuch den Kanal zu uns überquerte. Und obwohl 1998 bei ihm Parkinson diagnostiziert wurde, ist er weiter rührig. Diese Neuerscheinung erhebt einmal mehr den Anspruch, meisterliche Schlichtheit in die Küche zu bringen, und zwar zu einem Leser, der mutig zur Tat schreitet. Sieht fabelhaft aus! 

 

Made in London – Das Kochbuch
Leah Hyslop, Fotos: Martin Poole
Südwest Verlag (2020), Leseprobe
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Der Verlag über seine Neuerscheinung
Essen und Trinken mäandern wie die Themse durch Londons Geschichte. Wenn New York die Stadt ist, die nie schläft, dann ist London die Stadt, die immer hungrig ist. Vom Gourmet-Käseladen bis zum altmodischen Metzger, vom Foodtruck bis zum schnittigen italienischen Restaurant – in London gibt es alles, was das Herz oder der Magen begehrt.

Ob traditionelle Gerichte, international inspirierte Kreationen oder landestypische Rezepte – es schmeckt alles einfach köstlich: Chelsea Brötchen, Coronation Chicken, Brick-Lane-Curry, Big-Ben-Burger, East End Bagels oder Paddingtons Brot-und-Butter-Auflauf.

Leah Hyslop webt in ihrem Liebesbrief an London ein schillerndes Netz aus bewegenden Geschichten aus Vergangenheit und Gegenwart. Das Buch feiert all die kulinarischen Freuden, die die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs zu bieten hat und ist zugleich wertvoller Führer zu den besten Bäckereien, buntesten Lebensmittelmärkten, angesagtesten Bars und Pubs, urigen historischen Restaurants …

Neben mehr als 100 Rezepten enthält das Buch viele unterhaltsame Geschichten aus der Historie und Insidertipps zur Londoner Food-Szene. Mit zeitgenössischen Fotografien von London, tollen Foodfotos und Vintage-Bildern aus historischen Archiven wunderschön illustriert, ist dies das Buch für alle, die diese lebendige und unvergleichliche Stadt lieben.

Valentinas erster Blick
Ein so appetitlicher Streifzug durch die Stadt an der Themse. Die Autorin hat eine Art Signature-Dishes Londons zusammengefasst – angefangen von baisergedeckter Tarte à la St. Clements über Omelette Arnold Bennett bis Samuel Pepys Kaninchenragout. Wer diese Stadt liebt, schwelgt in Anekdoten und Rezepten.

 

Pasta Tradizionale – Die Originalrezepte aus ganz Italien:
Das geheime Wissen der „Pasta Grannies“
Vicky Bennison, Fotos: Emma Lee
Edition Michael Fischer (2020), Leseprobe
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Der Verlag über seine Neuerscheinung
Was braucht man für gute Pasta? – Gute Zutaten, etwas Geschick und vor allem: Liebe!
Wenn man an Italien denkt, an gutes Essen und gemütliche Küchen, dann hat jeder sofort ein Bild im Kopf: die Großmutter, die für die ganze Familie einen riesigen Topf Pasta mit dampfender Sauce kocht. Die Rezepte dazu haben sie von ihren Müttern und Großmüttern überliefert bekommen. Bei einer Reise durch Italien hat Vicky Bennison jedoch festgestellt, dass die Rezepte und Traditionen nicht mehr so weitergereicht werden, wie dies generationenlang der Fall war. In ihrem Buch „Pasta Tradizionale“ hat sie daher die Geheimrezepte der italienischen nonne aus allen Regionen Italiens versammelt, samt den einzigartigen Geschichten, die mit ihnen verbunden sind. Die liebevolle Sammlung umfasst 80 der besten Pasta-Rezepte aus ganz Italien – mit Fleisch, Fisch und vegetarisch – von Taglioli-Bohnen-Suppe über Gnocchi mit Salsiccia bis zu Capelacci mit Kürbis ist hier alles dabei. Gnocchi, Ravioli, Tagliatelle und Co. – die „Pasta Grannies“ schwingen die Kochlöffel und verraten ihre Geheimrezepte für original italienische Pasta!

Valentinas erster Blick
Vicky Bennison ist Initiatorin des erfolgreichen Youtube-Kanals „Pasta Grannies“, der 2014 startete und in aller Munde ist. Ihr Ziel war es, das Pasta-Erbe der italienischen Küche zu bewahren. Grannies mit Mindestalter 65 Jahre stellen auf der Plattform der ganzen Welt ihr Wissen über die Zubereitung vor. Dieses Buch fasst einen Teil der Rezepte zusammen. Womit nur beginnen? Mit  Raschiatelli, Maritati oder klassisch mit der Lasagne? Sympathisch und lebendig.

 

Gesundes Indien – Einfache Rezepte für jeden Tag
Chetna Makan, Fotos: Nassima Rothacker
Ars Vivendi Verlag (2019)
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Der Verlag über seine Neuerscheinung
Indisches Essen ist so viel mehr als Curry! Wo traditionell viel mit Butterfett gekocht wird, da es für Wohlstand und Großzügigkeit steht, wird heute der Ruf nach gesünderen, leichten Speisen immer lauter: Für Chetna Makan ist gesundes Kochen nicht nur ein Trend, sondern eine Lebenseinstellung – phänomenal kochen kann sie nämlich auch mit nur sehr wenig pflanzlichem Fett, dafür aber mit viel frischem Obst und Gemüse. In Gesundes Indien findet sich abwechslungsreiche indische Küche mit komplexen Aromen aus wenigen ausgewählten, grandios gewürzten Zutaten. Vom Blumenkohl-Kartoffel-Masala, Hähnchen-Kebab und geräucherter Aubergine mit Erbsen bis zum selbst gemachten süßen Laddu aus Nüssen; garantiert gesund, schnell sowie ohne Aufwand nachzukochen und noch dazu unglaublich lecker! – Kurze, übersichtliche Zutatenlisten mit wenigen ausgewählten Basis-Gewürzen für alle Rezepte: indisch kochen ganz einfach – Rundum gesund mit 80 Rezepten: mit Menüplänen und eingeteilt in Salate, Gemüsesorten, Linsen und Getreide, Fisch, Hähnchen, Süßes u. v. m. – Stimmungsvolle Aufnahmen aller Gerichte, die den ganz besonderen Flair Indiens einfangen.

Valentinas erster Blick
Die indische Küche ein willkommener Hafen bei der Suche nach einer gesunden Alltagsküche, die aromatisch befriedigt und sparsam mit Fisch und Fleisch ist. Einzige Voraussetzung für sie ist ein gut gefüllter Gewürzschrank mit einem Extravorrat an Kurkuma. Chetna Makan, die uns mit ihrem Steetfood-Kochbuch zu überzeugen wusste, fokussiert in ihrer Neuerscheinung eine köstlich anmutende Küche für alle Tage. Mit an Bord: eine Prise westliche Kochtradition. Beginnen würde ich mit dem Süßkartoffelcurry mit Joghurt und gefolgt von Pannacotta mit Mango, Limette und Kokos.

 

Fire Islands – Rezepte aus Indonesien
Eleanor Ford, Fotos: Kristin Perers
Knesebeck Verlag (2020)
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Der Verlag über seine Neuerscheinung
Steile Reisterrassen, grüner Regenwald, feuerspeiende Vulkane: Indonesien ist ein Paradies für Reisende, und dieses Kochbuch entführt Sie in die indonesische Küche, die genauso aufregend und abwechslungsreich ist, wie das Land selbst. In den Straßen der Städte wird Sambal aus scharfem Chili zu Nudelsuppen gereicht, Erdnusssauce gibt gegrillten Saté-Spießen eine süße Note, der Duft von Curry, Ingwer, Zitronengras und Limette zieht durch die Luft. Eleanor Ford stellt in Fire Islands die ganze Bandbreite der Küche Indonesiens vor – von der raffinierten Kochkunst Javas, dem würzigen Herz Sumatras über die Exotik Balis bis hin zu Street-Food in Jakarta. Mit diesem Kochbuch holen Sie sich das Feuer der indonesischen Küche auch in Ihr Zuhause!

Aus den vielen Rezepten fällt es sicherlich schwer ein Lieblingsgericht auszuwählen. Neben Snacks und Street-Food wie Saté-Spießen oder Frittierten Tofubällchen dürfen Rezepte für aromatische Currys und würziges Schmorfleisch nicht fehlen. Zu den traditionellen Gerichten gehören auch gegrillter Fisch und Meerestiere, geschmortes Hähnchen oder gebackener Tempeh. Auch Gemüse-Rezepte finden Sie in diesem Kochbuch, beispielsweise Mungbohnensprossen aus dem Wok, Wasserspinat mit geröstetem Tomatensambal oder blanchiertes grünes Gemüse mit Gado-Gado. Abgerundet werden die indonesischen Gerichte durch den perfekten Reis, aromatische Saucen und erfrischende Getränke.

Valentinas erster Blick
Eleanor Fords Kochbuch vereint Reise und Rezepte. Die renommierte Autorin, auf Valentinas vorgestellt mit „Samarkand“, führt durch die Küche Indonesiens anhand von Rezepten, aber auch Schlüsselzutaten wie zum Beispiel für Duft und Aromen Kaffirlimetten-, Salam- und Pandanblätter. Vielschichtig und unterhaltend.

 

Eating with Africa – Meine Reise durch die afrikanischen Küchen
Maria Schiffer
Dorling Kindersley Verlag (2020)
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Der Verlag über seine Neuerscheinung
Afrika, so wie es is(s)t: Ein Kochbuch mit Geschichten! Von Südafrika, Uganda und Madagaskar bis nach Sierra Leone – ein Jahr lang kochte sich die bekannte Reise- und Food-Fotografin Maria Schiffer durch Afrika. Das Ergebnis: Ein einzigartiges Kochbuch mit knapp 50 persönlichen Rezepten und Geschichten von verschiedensten Menschen, vom Kuhhirten bis zum Sternekoch. Kommen Sie mit auf eine unvergessliche Reise durch 10 Länder und lassen Sie sich inspirieren!

Valentinas erster Blick
„Eating with Africa“ markiert einen weiteren Wendepunkt des Klischee-Bildes des Kontinents. Die Autorin stellt zehn Länder mit ihren Menschen vor. Neben bekannten wie Südafrika und Namibia auch solche, die weniger als Reiseländer populär sind, wie Sierra Leone und Sao Tome. Porträts und Rezepte wechseln einander ab, sodass ein Bild des Alltags und der Küche entsteht, das so gar nichts mit der Politikberichterstattung zu tun hat. Perfekt für Reisesehnsüchtige!

 

Jerusalem – Rezepte, Restaurants, Geschichten
Vanessa Schlesier & Malte Jäger
AT Verlag (2020), Leseprobe
Vanessa Schlesier bei Instagram und Website von Malte Jäger
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Der Verlag über seine Neuerscheinung
Jerusalems Küche ist bunt, dynamisch, jung und kreativ. Besonders am Shuk, der hier Mahane Yehuda heißt, ist die Besonderheit der israelischen Küche sichtbar. An den langen Ständen in den Gassen findet der Besucher der Stadt alles, was das Herz begehrt. Rund um den Markt sind beliebte Restaurants und Cafés entstanden, wie das Machneyuda, das wochenlang ausgebucht ist, oder das Azura, in dem es vor allem traditionelle Gerichte der aus der Türkei eingewanderten Familie gibt.

Dieses Kochbuch ist zugleich auch Stadtführer: Gegliedert nach Stadtvierteln führt Vanessa Schlesier die Lesenden zu den schönsten Restaurants, Bars und Cafés in Jerusalem. Vom Mahane-Yehuda-Markt nach Mea Shearim, über die Jaffa Street und Talbiya nach Mamilla, durch das Künstlerviertel und die Altstadt nach Ostjerusalem bis Sheikh Jarrah und Abu Gosh.

Valentinas erster Blick
„Ein simpler Snack wird zum Politikum“, stellt die Autorin fest. So geschehen bei Hummus und Falafel. Denn Araber und Juden erheben Anspruch, ihre Erfinder zu sein. Genau darum sei es klug, als Besucher um das Konfliktpotenzial der Speisen zu wissen. Entstanden ist daraus ein Buch, das die Klassiker Jersualems vorstellt, aber auch erklärt. Porträts von gegenwärtigen Protagonisten der Gastrolandschaft verweben die kulinarische Tradition mit dem Jetzt.

 

Palästina – Das Kochbuch
Sami Tamimi, Tara Wigley
Dorling Kindersley Verlag (2020)
Sami Tamimis Jerusalem auf Valentinas
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Der Verlag über seine Neuerscheinung
Die Küche Palästinas: eine faszinierende Entdeckungsreise!
Knuspriges Fladenbrot mit warmem Hummus, würzige Falafel, frisches Taboulé: Wie köstlich diese orientalischen Gerichte schmecken, zeigen Sami Tamimi und Tara Wigley in ihrem palästinensischen Kochbuch. Koch und Kochbuchautor Sami – geboren in Palästina – lädt Sie mit diesem kulinarischen Liebesbrief an Palästina ein, tiefer in die Seele der Orient-Küche zu blicken – und hat zusammen mit Food-Abenteurerin Tara 110 einzigartige Rezepte für Sie zusammengestellt.

Mit einem Palästinenser auf den Spuren seiner kulinarischen Herkunft:
Aufgewachsen ist Sami in Jerusalem – mit den einfachen Za’atar-Eiern seines Vaters, dem Buttermilch-Fattouch seiner Mutter und vielen anderen traditionellen palästinensischen Gerichten. Gemeinsam mit Tara ist Sami nach Palästina gereist und ermöglicht es Ihnen, mit diesem Kochbuch mehr über die Küche seiner Heimat und die persönlichen Geschichten der Einheimischen zu erfahren – ein kulinarisches Abenteuer, eng verbunden mit der wechselvollen Vergangenheit der Region. Vom mediterranen Mittelmeer über die grünen Gebiete am Jordan bis hin zu steinernen Wüstenflächen – so vielfältig wie die Region Palästina selbst ist auch ihre Küche: Arabische, syrische und libanesischen Einflüsse ergeben eine wunderbar schmeckende Levante-Küche.

Valentinas erster Blick
Tamimi war neben dem gebürtigen Israeli Yotam Ottolenghi Autor des Bestsellers Jerusalem. Genau daran knüpft diese Novität nun an: „Für dieses Buch haben Tara und Sami den Stift dort wieder aufgenommen, wo wir ihn nach Jerusalem hatten fallen lassen.“, schlägt Ottolenghi in seinem Vorwort den Bogen. Im Mittelpunkt steht Palästina mit seiner Küche und den typischen Produkten, aber auch die Vergangenheit und Zukunft mit Menschen und Orten. Die Zutatenlisten sind – wie immer beim Kreativteam Ottolenghi – nicht zu sparsam. Eine ganze Reihe von Zutaten sowie Gerichte, die nicht geläufig sind, springen ins Auge. Wieder ein Must-have? Wir werden berichten.

 

Pardiz – Die Küche Persiens
Manuela Darling-Gansser
Knesebeck Verlag (2020)
Leseprobe
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Der Verlag über seine Neuerscheinung
In diesem außergewöhnlichen persischen Kochbuch begibt sich Manuela Darling-Gansser auf eine ganz persönliche Reise in ihre paradiesische Kindheit im Iran. Neben ihren persönlichen Erinnerungen erkundet sie auch die großartige Küche Persiens – von Teheran bis ans Kaspische Meer, von der Wüste bis zu den Hochebenen. Ob zu Hause, beim Picknick oder vom Straßenverkäufer: alle 70 Rezepte sind leicht zuzubereiten, enthalten viel frisches Gemüse und Kräuter und lassen sich perfekt gemeinsam genießen.

Dieses persische Kochbuch zeigt, wie nahtlos persische Küche mit den Trends von heute verbunden werden kann: Das Verwenden von lokalen Lebensmitteln vom Markt, die gesundheitlich positiven Effekte vegetarischer Kost und die Freude des Teilens und gemeinsamen Essens sind in der Esskultur des Irans fest verwurzelt und treffen genau den kulinarischen Zeitgeist. Die Rezepte im Buch sind nach den verschiedensten Orten und Anlässen ausgewählt.

Valentinas erster Blick
Das Buch ist noch nicht eingetroffen.

 

Küchenschätze aus dem Libanon – 100 orientalische Rezepte
aus dem Land der Zedern
John Gregory-Smith, Fotos: Nassima Rothacker
Christian Verlag (2020)
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Der Verlag über seine Neuerscheinung
100 authentische Rezepte aus dem Libanon, zusammengestellt von einem der besten Kenner der arabisch-orientalischen Küche. John Gregory-Smith, reiste quer durch den Libanon, von den pulsierenden Souks in Tripoli und Beirut, bis in das Chouf-Gebirge sowie das Wadi Qadischa. Dabei sammelte er 100 Originalrezepte, die die besten libanesischen Leckerbissen vereinen: von klassischem Streetfood über delikate Nachspeisen bis hin zu wenig bekannten Gerichten der Drusen.

Valentinas erster Blick
Die libanesische Küche gilt als eine der besten dieser Welt, aber so viele Kochbücher gibt es zu ihr nicht. Hier ist nun eines, das einen vielversprechenden Eindruck macht – modern und kenntnisreich. Bereits die Bitterschokoladen-Halva-Tarte aus dem populären Beirut-Cafe Kalei Coffee Co verlockt, aber spätestens bei den Knoblauch-Hähnchenflügeln mit Koriander-Pistazien-Pesto wird der Einkaufszettel gezückt werden.

Veröffentlicht im April 2020

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