Kochbuch von Marlisa Szwillus: Für uns gekocht! Das Familienkochbuch

Kochbuch von Marlisa Szwillus: Für uns gekocht! Das Familienkochbuch ★★★★☆

Für uns gekocht! Das Familienkochbuch
Marlisa Szwillus, Kosmos Verlag (2011)
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Katharina Höhnk

Von

Vier Sterne: Ein Kochbuch, das zufrieden macht.

Valentinas Kochbuchtest: 3 Leserinnen kochen je 3 Rezepte nach und beantworten 5 Fragen, so die Idee dieser Rezension der besonderen Art. Jede der Testerin bringt ihre Einschätzung ein, was gefällt und was nicht. Letztlich sind es aber die Rezepte, an denen alles hängt. Dieses Mal haben Andrea aus Nürnberg, Kim aus Cambridge und Carla aus München eine beeindruckend Vielzahl an Gerichten ausprobiert. Ganz klar, da schwang das Kochvergnügen mit. Wow!

Wie lange kochst Du schon und wie benutzt Du Kochbücher?

SzwilliusGekocht wurde bei uns zu Hause jeden Tag, und wir Kinder wurden dabei immer, wenn es möglich war, mit einbezogen. Selbstständig gekocht habe ich nach dem Auszug von daheim.
Mein Mann und ich hatten schon zu Studienzeiten eine recht passable Küche und hatten die Bude immer gerne voll. Meistens kam dann schnell Hunger auf und es wurden die Schränke und der Kühlschrank geplündert.
Heute koche ich jeden Tag für die Familie, je nach Zeit in der Woche mal aufwendig oder einfach. Zum Wochenende wird auch gerne etwas größer mit Freunden zusammen gekocht. Da wir verschiedene Nationen im Freundeskreis vereinen, sind auch viele internationale Gerichte mit dabei.
Kochbücher sind für mich vor allen Dingen Inspiration und Anregung und, wenn sie gut aufgemacht sind, zum Teil auch Lesestoff.
Bei neuen Rezepten halte ich mich immer gern ans Rezept. Danach wird aber fast immer etwas experimentiert und je nach Küchenvorratslage verändert.

SzwilliusIch koche seitdem ich denken kann. Einen Tag in der Woche war ich mit Kochen für die Familien dran solange ich noch bei den Eltern wohnte. Nachdem ich auszog begann bald eine heftige Liebe zur aufwändigen asiatischen Küche – der Gipfel war ein alleine (!) gekochtes Buffet für eine Party mit 50 Leuten inkl. Einkauf usw. In dieser Phase habe ich ausschließlich nach Kochbuch gekocht, streng nach Rezept. Im Moment koche ich zumeist klassische Familienküche für Große und Kleine, diese in der Regel aus dem Kopf oder aus dem Rezeptsammler, denn ich habe irgendwann angefangen, unsere Lieblingsrezepte in einen Ordner zu heften. Da schaue ich in der Regel nach. Kochbücher liebe ich dennoch sehr und schmökere viel in ihnen – gerne mag ich Tessa Kiros oder Nigella Lawson, dann und wann auch Jamie Oliver, vor allem seine leckeren schnellen Curries aus Jamies Kochschule mag ich. Auch von Tim Mälzer sind zwei Gerichte in unser Standardrepertoire eingeflossen: Kaiserschmarrn und Frittata. Die meisten Kochbücher aber sind mir zu aufwändig für unsere Alltagsküche – selbst die schnellen und einfachen Kochbücher, denn für wochentags fällt bei uns alles aus, was entweder lange braucht oder einen langen Einkauf beinhaltet mit z.B. schlecht zu bekommenden Zutaten. Insofern war ich sehr gespannt auf dieses Kochbuch – „für uns gekocht“ – das ja ein echtes Familienalltagskochbuch zu sein versprach.

SzwilliusIch habe mein erstes Kochbuch zu meinem fünften Geburtstag bekommen, zusammen mit einem Dr. Oetker Kinderherd und Topfset. Ganz ehrlich fand ich es aber viel spannender mit Papa zusammen in der richtigen Küche zu werkeln und die Wände jedes Mal neu zu dekorieren. Kochbücher sind für mich Gedankenstütze und Inspiration – einiges möchte ich mir gar nicht merken müssen, andere Ideen würden mir nie einfallen.

Zum Kochbuch: Was waren Deine Eindrücke beim ersten Stöbern?

SzwilliusDas Kochbuch hat mich beim ersten Stöbern sofort angesprochen.
Zu mehr bin ich gar nicht mehr gekommen, da meine Tochter sich das Buch sofort geschnappt hat und nach gründlicher Recherche mit einigen Post-its versehen hat.
Angesprochen haben mich auch die großen Fotos, die sehr häufig kind- und familientypische Elemente enthalten (z.B. einen Stoffhasen oder ein Kartenspiel).
Schade fand ich dagegen bei weiterem Stöbern, dass nicht alle Rezepte mit einem Bild vorgestellt wurden.

SzwilliusDer erste Eindruck war sehr positiv – ein Buch, das ich gerne durchblättere und das Lust aufs Nachkochen macht. Eine gute und sinnvolle Gliederung und eine Vielzahl lecker klingender Rezepte. Und ein cooles Pink. Kribbeln in den Fingerspitzen … schnell soll‘s losgehen! Auch die Gliederung liest sich gut und macht sofort Lust aufs Kochen, gleich auf den ersten Blick sehe ich eine Vielzahl von Rezepten, die mich anlachen. Auch die Menge der Rezepte, 255, ist für den Preis wirklich super!

SzwilliusAuf den ersten Blick finde ich Für uns gekocht ansprechend aufgemacht, voller Informationen mit tollen Bildern. Das Format stört mich ein bisschen, es ist irgendwie zu breit für meine Anrichte. Aber wenn es auf dem Küchentisch liegt, dann wird es wenigstens auch nicht schmutzig. Die vielen extra Informationen finde ich sehr hilfreich und die „das ist wirklich wichtig“ Tipps sind super, besonders wenn man in Eile ist. Dann weiß man wenigstens, worauf es wirklich ankommt. Meine Freundin Ute und ich sind uns einig, dass das Tollste an dem Buch die „Für die Großen“ Extras sind. So kann man für die ganze Familie kochen und für die Großen noch mal aufpeppen.

Was ich nicht ganz verstehe ist, warum die Getränke mitten im Buch stehen? Die hätte ich besser ganz am Anfang gefunden, oder am Ende. Klar, sie sind Kleinigkeiten wie ein Gemüsebrot, aber daran muss ich mich erst gewöhnen. Was ich überhaupt noch nie verstanden habe, sind Kommentare wie „wer Kalorien sparen will, nimmt fettreduzierte…“ und diese Kommentare verstehe ich auch in diesem Buch wieder nicht. Weiß das ein Kaloriensparer wirklich nicht? Mir kommen solche Anmerkungen eher herablassend vor. Schöner und sachlicher fände ich, wenn eine richtig echte Alternative angeboten würde (statt vollfette Sahne Zitronensaft mit Pfeffer, falls das in irgendeinem Rezept Sinn macht).

Welche Rezepte hast Du ausprobiert und wie fandest Du sie?

SzwilliusAls Erstes musste der Himbeer-Smoothie her. Es war einer der ersten warmen Tage, und wir hatten alle Zutaten dafür gerade im Haus. Viel zu tun brauchte ich nicht. Die Arbeit machte mit Begeisterung meine Tochter Schritt für Schritt nach Rezept. Resultat: einfach, aber sehr lecker.

Danach folgten die Spaghetti mit Hackbällchen und cremiger Sauce.
Hört sich zwar fürs Erste italienisch an, ist es aber nicht wirklich. Beim Essen hat uns der Geschmack an die obligatorische Käse-Lauch-Suppe in all ihren Varianten aus den 80er Jahren erinnert. Das Ganze hat uns gut geschmeckt, kommt aber nicht ins Repertoire.

Was die ganze Familie überrascht hat, waren in ihrer Einfachheit die Hähnchenbrust mit Schinken und Salbei. Das Fleisch blieb, dank Zucchini und Schinken geschützt, wunderbar saftig. Da mir dabei etwas Gemüse oder Salat fehlte, wurde aus dem restlichen Zucchino plus etwas mehr noch ein Salat gemacht. Dieses Gericht wurde ebenso wie das folgende in den letzten Wochen schon öfters gekocht.

Die schnelle Minestrone mit Buchstabennudeln. Vegetarisch, schnell, lecker und absolut wandlungsfähig. Momentan unser Renner, wenn ich arbeiten muss und nicht viel Zeit habe.

Thai-Salat mit gebratenem Hackfleisch. Der Salat ist absolut familientauglich.
Da wir aber gerne scharf bis sehr scharf essen, wurde der Salat für uns Große halt noch ein wenig mit Chili und Fischsauce versehen, und schon war ein leckerer Salat zum Abendessen fertig.

Ebenso lecker war der Feldsalat mit Weintrauben. Dafür braucht es aber eigentlich kein Rezept.

Schnell und einfach waren auch Chicken-Wraps mit Erdnüssen. Für uns Erwachsene gab es wieder eine Extrawurst in Form von viel Koriander und Thai-Basilikum.

Geschmeckt hat uns auch das Hähnchenragout mit Zimt. Es war einfach und schnell zubereitet, und mit etwas Baguette ein schnelles Essen.

Skeptisch war ich erst beim Putenschnitzel mit Tomaten-Bananen-Gemüse.
Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Bei mir sind die Bananen zwar nicht so schön stückig geblieben wie auf dem Photo, dafür bekam das Gemüse aber eine schöne Bindung und die Süße der Früchte passte sehr gut zu der Schärfe der Frühlingszwiebeln.

SzwilliusIch habe ausprobiert: Thaisalat mit Hackfleisch (Seite 29), sehr einfach, sehr lecker, nur die Soße mit dem Cayennepfeffer fand ich persönlich nicht so gut, daher habe ich das zweite Mal Chili genommen, hat mir besser geschmeckt.

Schnelle Minestrone (Seite 37) – wirklich sehr schnell, superlecker, eines meiner neuen Lieblingsgerichte für den Alltag und auch wenn die Nudeln dann etwas weich werden auch gut noch am Folgetag zu essen. Auch der Punkt ist bei der Familienküche für mich sehr wichtig, ideal finde ich z.B. wenn ein Gericht so beschaffen ist, dass es am nächsten Tag ins Büro mitgenommen werden kann.

Gemüseauflauf mit Käse-Polenta-Sauce (Seite 78), hat mir gut geschmeckt, hat auch alles geklappt, allerdings ist dies eines der Gerichte, die ich sehr aufwändig finde und die sich nur fürs Wochenende eignen, schließlich muss man erstmal einkaufen (frisches Gemüse!) schnippeln, Polenta kochen und das Gemüse anbrutzeln und dann muss alles noch 40 Minuten in den Ofen. Das Ergebnis war zugegebenermaßen aber lecker!

Fischragout mit feinem Gemüse (Seite 110): sehr lecker und wirklich fein. Allerdings war die Kochzeit etwas länger als angegeben und ich persönlich verzichte für unseren Kleinen noch auf Alkohol im Essen.

Tortilla (Seite 145): ist ein leckeres Gericht, das ich allerdings ein wenig abgewandelt und die Kartoffeln gewürfelt habe, denn das ist viel einfacher zum Braten und für die Kinder besser zu Essen. Dass die Garzeit deutlich länger war, ist wahrscheinlich den Würfeln geschuldet.

Enttäuscht war ich vom Ratatouille mit Cous-Cous von Seite 152, denn ich fand es wenig gut gewürzt und die Garzeit lag deutlich über der angegebenen Zeit.

An etwas Süßem habe ich mich auch versucht – Erdbeer-Joghurt-Eis am Stil, eine sehr feine und leckere und zudem gesunde Variante, hat mir gefallen und dem Rest der Familie auch. Das Eis hat eine sehr gute Konsistenz, die auch lange fest blieb – gut für kleine, langsame Schlecker. Ein weiteres Gericht habe ich noch probiert – dazu gleich mehr beim Lieblingsrezept.

SzwilliusDer Waldorf Salat war super – schnell gemacht, super vorbereitet, also auch wunderbar geeignet für Partys und Feste. Gut zu variieren mit der Ananas, mehr oder weniger Apfel und auch mit anderen Nüssen, bzw. bei Allergien ganz ohne (ich habe stattdessen Sonnenblumenkerne genommen). Dies ist mein Lieblingsrezept aus diesem Buch, den Salat gibt es nun wieder öfter – ich hatte ihn irgendwie zwischen den 90ern und jetzt vergessen.

Die Tortilla hat nicht zusammengehalten, obwohl ich mich genau an das Rezept gehalten habe. Mit anderen Tortilla Rezepten habe ich schon schöne Tortillas zustande gebracht, diese war mehr Bauernfrühstück-trifft-Rührei. Ich habe sie ein zweites Mal gemacht und 2 Eier mehr genommen. Dann hat die Tortilla zusammengehalten.

Die Maisküchlein waren leider nicht viel besser als die Tortilla, die ersten zwei waren sehr flüssig und haben nicht zusammengehalten. Nach einer weiteren Tasse (!) Maismehl hat dann der erste zusammengehalten und auch gut geschmeckt, die ersten waren eher pampig in der Pfanne, sahen dementsprechend unappetitlich aus, waren aber auch sehr lecker.

Der Kürbis-Polenta-Suppe habe ich nicht wirklich getraut; ich dachte, die wird doch bestimmt viel zu dick mit der Polenta. Also habe ich einfach zwei Töpfe gemacht, einen mit Polenta und einen ohne. Mir hat die Version ohne dann auch tatsächlich besser gemundet. Fazit: wer die Suppe lieber dicker mag, nimmt eben Polenta, andere lassen sie weg. Toller Tipp, dass man die Schale dran lassen kann – da spart man sich viel Mühe.

Gar nicht gut finde ich allerdings, dass bei dem Honigquark keine Warnung steht bzgl. des Botulinum-Giftes, das sich in rohem Honig befinden kann und besonders für Kinder unter einem Jahr sehr gefährlich, ja sogar tödlich, enden kann. Im Gegenteil, die Einleitung dieses Rezeptes besagt, es schmecke kleinen wie großen Schleckermäulern. Es sind so viele tolle Hinweise und Sprechblasen in dem Buch, da hätte eine weitere in diesem Fall wohl nicht geschadet.

Den Kartoffelpüree mit Sellerie_ kenne ich nun schon aus England, finde ich eine tolle Idee, da andere Gemüse unter zu mischen. Schmeckt allen und so kann man Gemüsemuffeln mal was unterjubeln. Super, dass es in diesem Buch auch auftaucht!

Die Frischkäsekugeln mit Aprikosenpesto waren der Renner, bei Kleinen und Großen und so schnell weg, dass ich gar keine mehr bekommen habe. Schade, dass Pistazien so teuer sind; gut, dass nicht so viele dran müssen.

Wie gefällt Dir die Optik des Buches: Layout, Fotos, Ausstattung?

SzwilliusDie Optik des Buches hat mich und besonders auch meine Tochter sofort angesprochen. Der Einband ist stabil und fällt beim Umbiegen nicht gleich auseinander. Das Ganze wirkt modern und unkompliziert und somit nicht so altbacken wie so manch anderes Familienkochbuch (hab so eins auch in meinem Fundus). Gefallen hat mir auch die Aufteilung der Gerichte nach den Hauptzutaten, aber auch die Kapitel „Kinderfeste“ und „Günstig kochen“ waren für die gezielte Suche praktisch. Die Rubrik „Das ist wirklich wichtig“ ist für Kochanfänger, egal ob groß oder klein, in vielen Fällen ganz hilfreich. Routinierte Köche werden sie allerdings nicht brauchen.

SzwilliusDas Format mag ich, die Farbigkeit gefällt mir, gerade das Pink zu Beginn finde ich richtig toll! Das Layout gefällt mir, ein schönes gut aufgeteiltes Spaltensystem, das wohl die ganze Reihe aus der das Buch stammt, vorweist. Bei den Doppelseiten heißt das: links die Zutaten untereinander, in der Mitte in doppelter Spaltenbreite die Beschreibung und recht noch eine Spalte mit Variante(n). Die Rezepte sind dadurch sehr übersichtlich. Die Schrift finde ich gut lesbar und auch die Größe ist gut, weil sie z.B. wenn das Buch im Kochbuchhalter hinter der Herdplatte liegt noch lesbar ist. Wichtig ist mir auch dass ein Kochbuch brav auf der aufgeschlagenen Seite liegen bleibt – Test mit 1* bestanden! Und ein Lesebändchen ist natürlich immer etwas Charmantes. Was mir nicht gefällt, sind die Spielzeuge die sich z.T. auf den Fotos finden lassen. Einige Male geht das gut, viel öfter aber wirkt es auf mich eher irritierend, schließlich wird ein Gericht ja nicht dadurch kindgerecht, dass ein Stofftier daneben sitzt.

SzwilliusZur Optik: Das Buch ist modern, in pastellfarben gehalten, hat tolle Fotos und ist wirklich ansprechend. Wir finden es allerdings trotzdem etwas verwirrend, weil der Text mal rechts, mal links steht und die vielen extra Textfelder auch immer an anderen Stellen zu finden sind. Die leichte Sprache und gut verständlichen Anweisungen machen einiges wieder wett.

Dein Fazit zu dem Kochbuch?

SzwilliusDieses Familienkochbuch gefällt mir sehr gut. Es ist einfach, sodass auch Kochanfänger damit sicherlich gut zurechtkommen. Es ist aber auch für geübte Köche interessant, da es schöne Varianten bekannter Klassiker enthält und vielleicht Mut macht, etwas Neues zu probieren. Als Fan der asiatischen Küche fand ich besonders schön, dass das Buch auch in diesem Bereich einige Rezepte zu bieten hat. Heute würde ich mir dieses Buch nicht mehr kaufen, auch wenn ich es mir sicherlich näher angeschaut hätte, da es im Ganzen sehr einfache Rezepte enthält, von denen aber routinierte Familienköche/-innen normalerweise genug im Repertoire haben. Vor 10 Jahren mit kleinem auf einmal alles verweigerndem Kind wäre es allerdings sofort gekauft worden. Das damalige Angebot war in den meisten Fällen etwas bieder.

SzwilliusEin schönes Kochbuch mit einer tollen Fülle an Rezepten und Varianten. Die meisten Gerichte lassen sich rasch nachkochen, sind aber für meinen Geschmack z.T. noch zu aufwändig für die Alltagsküche moderner Familien – und diesen Anspruch erhebt das Buch ja. Was mir fehlt, sind richtig einfache Lieblingsrezepte oder z.B. ein paar mehr Anregungen für das kalte Abendbrot. Was mir zudem nicht gefällt ist, dass in einigen Rezepten Fertigprodukte verwendet werden, die es auf meiner Sicht nicht gebraucht hätte – z.B. gegartes Hühnerfleisch (fertig gekauft), anstatt hier Vorkochen und Vorausplanen anzuregen. Das ist aus meiner Sicht ein ganz wesentlicher Punkt in der Familienküche, der im Buch zu kurz kommt. Gar nicht gefallen mir TK Semmelknödel und TK Pommes – gerade letztere sind aus echten Kartoffeln so schnell gemacht, da sehe ich keinen Grund TK Ware zu nehmen. Jeder hat aber die Freiheit das entsprechend den Vorlieben abzuwandeln und das habe ich einfach gemacht. Mein Fazit: eine wirklich schöne Sammlung für die ganze Familie, vielfältige Rezepte die wirklich allen schmecken und die die ganze Bandbreite inkl. Backen und Parties abdecken.

SzwilliusMein Fazit zu dem Buch ist: es ist empfehlenswert für Anfänger, die mehrere sehr verschiedene Mäuler stopfen müssen und birgt eine angenehme Ideenvielfalt. Die Tatsache, dass es kaum Küchenjargon verwendet, macht das Buch sehr sympathisch und die vielen extra Tipps sind ihr Geld auf jeden Fall wert.
Lediglich der fehlende Hinweis zum Thema Honig für Kleinstkinder stört mich erheblich.

Nachgekochte Rezepte

Veröffentlicht im Mai 2011

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