Aus Valentinas Küche: Quitten-Tee – Mogwa Cha

Aus Valentinas Küche: Quitten-Tee – Mogwa Cha

Der Duft von Quitten ist betörend, finde ich. Ich mag sie fast nicht verarbeiten. Lieber würde ich sie einfach in der Küche liegen lassen, ihre Süße einatmen und an meine Großmutter und ihren Quittenbaum denken. Aber es geht viel besser. Ich habe ein Rezept gefunden, wie man ihren Duft einfangen kann. Dazu lege ich sie in ein Honigbett und warte 14 Tage.

quittentee-2Daraus wird Mogwa Cha. 2011 habe ich erstmals das koreanische Teegetränk zubereitet inspiriert von der wunderbaren Missboulette.

Seitdem vergeht keine kalte Jahreszeit ohne ihn. Mal mit Quitte, mal mit Orange oder Mandarine. Der Tee ist wohltuend und macht glücklich. Und der Duft – Heaven.

Ein Tipp. Im ersten Jahr habe ich die Quitte besonders wohlgeformt eingelegt. Das sah hübsch aus, aber der Schimmel schaute vorbei. Jetzt schnibbele ich kleine Stücke, fülle sie in ein Glas, gieße den Honig darüber, stelle den Tee in den Kühlschrank und  schüttele ihn alle paar Tage stelle das Glas alle paar Tage auf den Kopf.

Wie man ihn trinkt? Für den Tee einfach einen Löffel Mogwa Cha in eine Tasse geben und mit kochendem Wasser aufgießen. Vor dem ersten Schluck den Duft tief einatmen. Dann kann man sogar die Yoga-Stunde sausen lassen.

🙂

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Zur Kochbuch-Rezension mit weiteren Rezepten:

Veröffentlicht im Oktober 2013

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