Aus Valentinas Küche: Rhabarber Curd

Aus Valentinas Küche: Rhabarber Curd

Von Dietmar Adam

Lemon Curd ist eine feine Sache. Ich habe mich schon öfter gefragt, warum diese köstliche Leckerei so selten abgewandelt wird. Also habe ich mal ein Experiment gewagt und statt Zitrusfrüchten Rhabarber genommen.

REZEPT: Rhabarber Curd

Tipp: Zum Umrühren bitte keinen Schneebesen, Pürierstab oder elektrischen Handrührer verwenden, da sich sonst die Rhabarberfasern geradezu magisch um die Stäbe wickeln.
Noch feiner wird der Geschmack, wenn man statt ganzer Eier nur das Eigelb verwendet, dann aber besser 4 Eigelb.

Zutaten
500 g Rhabarber, geputzt
evtl. Zitronensaft
Zucker nach Gusto
100 g Butter
3 Eier

Zubereitung
1. Den Rhabarber klein schneiden und im geschlossenen Topf mit wenig Wasser weich kochen. Den Topf vom Herd nehmen, den Rhabarber nach Gusto süßen. Wenn der Rhabarber eher mild im Geschmack ist, mit etwas Zitronensaft nachsäuern. Die Butter dazu geben, damit sie sich auflöst.

2. Wenn die Masse nach einer Viertelstunde genug abgekühlt ist, die vorher verschlagenen Eier hinzufügen.

3. Den Topf wieder auf den Herd stellen und bei mittlerer Hitze so lange vorsichtig erwärmen, bis eine dickflüssige Creme entsteht. Dabei ständig mit einem Kochlöffel rühren und darauf achten, dass die Masse nicht zum Kochen kommt.

4. In vorher sterilisierte Gläser füllen. Nach dem Erkalten im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb kurzer Zeit verbrauchen, eventuell einfrieren.

Veröffentlicht im Mai 2014

8 Kommentare

  1. Dagmar

    Oh,so unglaublich lecker und eine kulinarische Überraschung für die Frühstücksgäste.

  2. Barbara

    Ich bin auch ganz begeistert!!! Habe dem Rabarber noch Zimtstange, Nelken, Sternanis, Neugewürz und Kardamom während des Kochens hinzugefügt. Danke. Ich werd’s in eine Torte füllen.

  3. Manuela

    Was für ein tolles Rezept! Habe es heute ausprobiert, wirklich sehr, sehr lecker!

  4. Ulrike

    Stimmt, so püriert ist der Curd sehr fein!

  5. Dietmar

    Eine kleine Korrektur:
    Ulrike vom Blog „Küchenlatein“ hat herausgefunden, dass man die Masse sehr wohl mit einem Pürierstab bearbeiten kann. Ich hatte einen Schneebesen benutzt, den ich dann sehr schnell beiseite gelegt habe, weil sich die Fäden um die Stäbe gewickelt haben.
    Wer also Wert legt auf eine fädenfreies Curd, greife zum Pürierstab.

  6. Bärbel

    Das ist wirklich mal eine Entdeckung, war schon längst fällig. Dietmar sei Dank!

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