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Katharina Höhnk

Top 7: Die besten Kochbücher für die Familie

Maria Gütig

Von Maria Gütig

Essen ist fertig! Und auf dem Weg dahin helfen Kochbücher für die Familie bestens weiter. Denn um kleinen und großen Kindern gerecht zu werden, müssen Eltern auf unterschiedliche Geschmäcker und Vorlieben Rücksicht nehmen. Während Teenies schon mal experimentierfreudiger sein dürften und viel essen, legt sich das Kleinkind lieber einige wenige Lieblingsgerichte mit überschaubaren Zutaten zurecht.

Damit es für Mütter und Väter generell nicht in Stress ausartet und alltagstauglich bleibt, machen einfache Aromen und leicht erhältliche Zutaten Sinn – oder vielleicht stehen sie sogar schon im Vorratsschrank? Wenn die dann schnellstmöglich in ein gesundes wie köstliches Gericht verwandelt werden, umso besser. Außerdem können Kinder auch wunderbar beim Einkaufen, Kochen und Eindecken integriert werden. Das vermittelt spielerisch Küchenskills, die Zeit verfliegt und alle haben schon vor dem Essen gemeinsame Quality Time. Welche Kochbücher können aber das? Hier kommen die sieben besten Kochbücher für die Familie.

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Kochbuch von David Frenkiel & Luise Vindahl: Die grüne Familienküche

Die grüne Familienküche von David Frenkiel & Luise Vindahl
Knesebeck Verlag, 2020, 208 Seiten, 75 Rezepte, 35,- €

Zur Rezension ★★★★★

Dino-Burger, Regenbogenpfannkuchen, Orangenglückskugeln: Das Foodblog-Powercouple „Green Kitchen Stories“ weiß, was Kinder wollen. Immerhin hat es selbst drei Kids – und die sind bekanntlich die schärfsten Kritiker:innen. Ihre Kapitel „Party-Küche“, „Leckeres für die Lunchbox“ und „Snacks und Getränke“ decken neben Alltagsgerichten und Gebäck dann wirklich alle nachwuchsüblichen, kulinarischen Interessengebiete ab und kombiniert zwei essentiellen Bereiche: Die gesunde, grüne Küche mit spielerischen Elementen, die die Kleinen triggert bis austrickst. Etwa wenn die geraspelte Zucchini im Pancake verschwindet oder der Blumenkohl im Reisgericht.

Auf einen Blick:

  1. vegetarische und vegane Küche
  2. einfach, kreativ, spielerisch
  3. Rezepte-Upgrade für Erwachsene

Unsere drei Lieblingsrezepte:

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Kochbuch von Lena Elster & Johanna Wack: Yummy Mami ruckzuck

Yummy Mami Ruckzuck Kochbuch, von Lena Elster und Johanna Wack, Stiftung Warentest, 2019, 208 Seiten, 107 Rezepte, 12 Euro

Zur Rezension ★★★★

Für Kinder kann es, wenn der kleine Hunger kommt, ja bekanntlich nicht schnell genug gehen. Ein Problem das die Autorinnen erkannt und mit diesem Buch direkt behoben haben. Daran lassen die Kapitel „Schnell auf den Tisch“ (mit 54 Seiten!), „Fix mitgenommen“ und „Süßes in Rekordzeit“ keinen Zweifel. Zutatenliste und Zubereitungszeit bleiben überschaubar, weil mal der Ofen, mal das fix gemachte Couscous zum Einsatz kommt. Die knallige Aufmachung mit Illustrationen passt zum Thema ohne kitschig zu werden. Und sogar an die „Allerkleinsten“ ist mit einem Breikapitel gedacht. Deshalb auch die Empfehlung: Für 0-15 Jahre.

Auf einen Blick:

    1. schnelle, gesunde Gerichte
    2. extra Babybrei-Kapitel
    3. Serviceseiten u.a. zu Nährstoffen, Fertigprodukten und Unverträglichkeiten

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Appetites – ein Kochbuch von Anthony Bourdain, Riva Verlag, 2017, 304 Seiten, 118 Rezepte, 29,99 Euro

Zur Rezension ★★★★★

Hier steht nicht Kinderkochbuch drauf – und streng genommen ist im Vergleich zu anderen Kanditen dieser Liste auch kein stringentes drin. Allerdings widmet es Anthony Bourdain seiner Tochter Ariane, sie ist darin oft versteckt zu sehen und er schreibt einleitend: „Das ist meine Familie. Und das ist unser Kochbuch.“ Denn sämtliche Rezepte seien Lieblingsrezepte für Freunde und Familie. Ein Bourdaisches Best-of mit viel Lecker-für-Kinder-Potential. Angefangen bei den perfekten Eierspeisen über Bratkartoffeln, Suppen, Pasta, Sandwiches bis hin zur optimalen Thanksgiving-Vorbereitung, der Mutter aller Familienfestessen, auf 16 Seiten. Danke dafür „Toni“ und R.I.P.

Auf einen Blick:

  1. persönliche Einblicke und Anekdoten aus seiner Kindheit und Familie
  2. das weltbeste Blumenkohlrezept (siehe Rezepte)
  3. weniger Fokus auf gesundes, dafür jede Menge Soul Food

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Casual Cooking – Kochen für die ganze Familie von Pete Evans, Collection Rolf Heyne, 2013, 256 Seiten, 95 Rezepte, ca. 9,95 €

Zur Rezension ★★★★★

Der Name verrät es gleich: Hier wird locker und leicht gekocht. Zwischen allerlei schönen Strand- und Familienbildern hat der bekannte australische Fernsehkoch und Bondi-Beachboy sein Buch simpel gegliedert in Frühstück, Mittag- und Abendessen – Veggie, Fisch, Geflügel, Fleisch, Beilagen und Desserts. In den einzelnen Kapiteln surft er kulinarisch einmal um die ganze Welt. So dass mit Sicherheit keine Langeweile aufkommt, aber garantiert ein paar Lieblingsfamiliengerichte hängen bleiben (die teilweise von seiner Mutter sind). Oder wie Evans tiefstapelt: „Wenn Sie nur eins der Rezepte in Ihr Kochrepertoire aufnehmen, weiß ich, dass sich die Arbeit gelohnt hat.“ Wir finden, hat sie definitiv.

Auf einen Blick:

  1. Gerichte für den ganzen Tag
  2. origineller, internationaler Rezeptemix
  3. als Pizza-Boy bekannt, gehört auch eine „Frühstückspizza“ dazu

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Kochbuch von Claudia Schilling: Hin und weg

Hin und weg von Claudia Schilling, AT Verlag, 2018, 352 Seiten, 170 Rezepte, 34 Euro

Zur Rezension ★★★★★

Foodstylistin Claudia Schilling verspricht „170 clevere Lunchbox-Rezepte“ – und die liefert sie. Neben Suppen-, Müsli-, Salat- und Kuchenrezepten enthält das Buch sogar noch Näh- und Bastelanleitungen für hübsches selbstgemachtes Packaging. Auch ein schöner Benefit: Zum Sandwichkapitel verrät die Schweizerin gleich noch ihre Brotrezepte mit. Denn klar, die macht sie zuhause vom Baguette übers Ciabatta bis zu indischem Naan auch alle selbst. Viele Zutaten gehören zudem zum Vorratsstandard von Eltern, so dass dieses Buch der perfekte günstige Familien-Alltagsbegleiter ist.

Auf einen Blick:

  1. Gerichte für unterwegs
  2. gesunde, unkomplizierte Rezepte
  3. dazu DIY-Ideen für nachhaltige Verpackungen

Unsere drei Lieblingsrezepte:

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Essen ist fertig von Jamie Oliver, DK Verlag, 2005, 322 Seiten, 120 Rezepte, 29,94 Euro

Zur Rezension ★★★★

Schon als seine zwei Töchter geboren waren, kam das Familienkochbuch. Inzwischen ist Jamie Oliver sogar stolzer Vater von fünf Kids. Und die wollen Spaß am Essen haben, die Eltern am liebsten eine ausgewogenen Mahlzeit. Schnell soll es außerdem gehen. Aber dafür ist der „Naked Chef“ ja nun wirklich bekannt. Zu seinen „besten Rezepten für jeden Tag“ gehören besondere Pausenbrote genauso wie kindgerechtes Essen an den Festtagen. Außerdem schön und ein Vorgeschmack auf die Mischung im Buch: Seine „Top Ten“ der Fans; u.a. die Bratwurstspiralen auf Kartoffelpüree, eine Kürbislasagne und Apple Pie.

Auf einen Blick:

  1. unkomplizierte, raffinierte, gesunde Rezepte
  2. ein „5-Minutes-Wonder“-Kapitel
  3. viele Variationsmöglichkeiten von Grundrezepten

Unsere drei Lieblingsrezepte:

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Downtime – Soulfood der Extraklasse von Nadine Levy Redzepi, Knesebeck, 2018, 304 Seiten, 35 Euro

Zur Rezension ★★★★★

Berühmte Köche (abgesehen von Pete Evans und Jamie Oliver) kochen ja bekanntlich selten zuhause. Da macht auch Noma-Chef René Redzepi keine Ausnahme. Bis heute steht bei ihm und den drei Kindern seine bezaubernde Frau Nadine Levy in der Küche. Mit Hühnerleber in Tomatensauce kochte sie sich beim ersten Date in sein Herz. Das Gericht hat es sogar in ihr erstes, eigenes Kochbuch geschafft. Zugegeben: Leber gehört für uns nicht klassisch in die Kategorie Kinderessen. In Downtime finden sich abgesehen davon allerdings eine Menge unkomplizierte Gerichte, die kleine Esser genauso begeistern wie berühmte Chefköch:innen, die regelmäßig bei den Redzepis zu Besuch sind und von der Herrin des Hauses kulinarisch und entspannt überraschen lassen. Dass das Zeitmanagement trotzdem passt, verraten Unterschriften wie „Alles aus einer Schüssel“ oder „Einfach in den Ofen“.

Auf einen Blick:

  1. entspanntes Comfort-Food für Familie & Freunde
  2. drei Kategorien: „Zu Beginn“, „Hauptgerichte“, „Desserts“
  3. viele Extra-Tipps, Küchenhacks und Rezepte wie „ein Teig – sechs Desserts“

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Veröffentlicht im Oktober 2021

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