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Valentinas-Kochbuch.de – kochen, essen, glücklich sein | October 30, 2014

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Rezept von Martina Lessing: Bratapfelmousse

Rezept von Martina Lessing: Bratapfelmousse

Fingerfood & Co – Kleine Happen für Feste und Gäste
Martina Lessing, Fotos K. Westermann, Verlag Lesethek (2010)

Das Rezept von Martina Lessing aus ihrem Kochbuch Fingerfood & Co brachte bisher jeden Gast zum glücklichen Schweigen, selbst wenn es ohne Rosinen und Alkohol zubereitet wird. Die Mousse ist so fluffig, cremig und voller winterlichem Aroma, dass man ihr den Aufwand gerne nachsieht. Katharina

ORIGINALREZEPT: Bratapfelmousse
Für 8 Personen

Zutaten
5 säuerliche äpfel
2 Zimtstangen
1 EL Rosinen
1 EL geschälte Mandeln
4 EL brauner Rum
5 EL Ahornsirup
60 ml Weißwein
20 g Butter
3 Eigelb
3 Eiweiß
100 g Zucker
250 ml Sahne

Zubereitung
1. Den Backofen auf 200˚C vorheizen.

2. Mit einem Apfelausstecher von 4 Äpfeln die Kerngehäuse entfernen, die Äpfel auf ein Blech legen und je eine halbe Zimtstange, Rosinen und Mandeln in die Öffnungen geben. Rum, Weißwein und 3 EL Ahornsirup verrühren und über die Äpfel gießen. 30 Minuten im Backofen braten. Anschließend pürieren, durch ein Sieb streichen und abkühlen lassen.

3. Nun den letzten Apfel schälen, entkernen und in ganz kleine Stücke schneiden. Diese in der Butter andünsten und mit dem restlichen Ahornsirup vermischen. Beiseite stellen. Die Eiweiße und die Sahne in separaten Schüsseln steif schlagen.

4. Die Eigelbe mit dem Zucker schaumig rühren, den Eischnee unterziehen und zum Schluss die Sahne unterheben. Das Bratapfelpüree und die Apfelstücke vorsichtig daruntermischen.

5. Zu guter Letzt: Die Mousse in Gläser füllen und servieren.

Tipp
Diese Bratapfelmousse kann auch wunderbar in eine Kastenform oder individuelle Förmchen gefüllt und dann eingefroren werden. Eine Stunde vor dem Verzehr muss die Mousse allerdings aus dem Tiefkühlfach in den Kühlschrank gestellt werden, damit sie genau die richtige Konsistenz hat.

Zur Kochbuch-Rezension mit weiteren Rezepten:

Geschrieben im Januar 2010

11 Kommentare

  1. Lydia

    Also essen wir hier rohe Eier?
    Darf man das denn heutzutage noch? :-)
    Ansonsten – danke für das Rezept und die Rezension des Buches, ich werde die Mousse sicher einmal probieren.

    • Gerne. Wohnst Du in Berlin? Ich könnte Dir einen ganz vorzüglichen Eier-Händler empfehlen, wo Du ganz sorglos sein könntest.

      • Lydia

        Berlin – nein, nicht mal in der Nähe – ich wohne bei Wien. :-)
        Und ich habe keine Angst vor rohen Eiern. Ich dachte bloß, das wäre heutzutage “verpönt”.

        • Du hast recht, das ist verpönt. Sicher geht es Dir wie mir: Wenn man sich einmal kurz und intensiv mit dem gesundheitlichen Risiko des rohen Eies beschäftigt, dann legt man die Vorbehalte ad acta. Würde dieses Dessert außerdem sehr missen. :-)

  2. Mon Dieu, mein Riechsalz! -

  3. Nicola

    Hallo und guten Morgen,
    mit viel Freude habe ich heute das “Bratapfelmousse”-Rezept entdeckt, das wäre was für mein Heilig Abend Menue!
    Eine Frage hätte ich aber noch zu der Zubereitung: werden die Äpfel (im Ofen) vorher geschält oder kommen sie mit der Schale ins Rohr?
    Über eine Rückantwort würde ich mich sehr freuen,
    LG Nicola

    • Liebe Nicola,
      oh ja, so ein köstliches Rezept.
      Die Äpfel kommen mit Schale ins Rohr. Da du sie später durch ein Sieb oder Flotte Lotte streichst, bleibt dort Schale und anderes zurück.
      Herzlichst

  4. Magdalena 01.11.2013

    Kann mir jemand sagen, ob sich das Mousse auch schon am Vortag vorbereiten lässt und dann über Nacht im Kühlschrank bleiben kann, oder sollte es in dem Fall in den Tiefkühler gestellt werden? Mir kommt eine Stunde zum auftauen so kurz vor- oder ist es gewollt, dass es in der Tiefkühlvariante als halbgefrorenes serviert wird? Oder taut so eine Mousse so rasch vollständig auf? Danke vorab für die Hilfe!

    • Katharina Höhnk 02.11.2013

      Ich habe es am Tag zuvor auch schon zubereitet. Es wässert dann etwas. Aber im Rahmen. TK – ja, ich denke auch, dass die Idee Halbgefrorenes ist. Das Dessert lohnt sich aber sehr. Es ist so viele Jahr, dass ich es erstmalig probiert habe und es gehört immer noch zu meinen Ever-Favoriten. Macht süchtig.

  5. Magdalena 02.11.2013

    Danke, das hilft mir weiter!! Werde mich heute ans Werk machen und freue mich auf die Verkostung morgen :-)

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