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Valentinas-Kochbuch.de – kochen, essen, glücklich sein | June 30, 2016

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Rezept von Cathérine Jamin: Hefezopf

Rezept von Cathérine Jamin: Hefezopf

Backen – Meine Backrezepte für jeden Tag
Cathérine Jamin, TreTorri Verlag (Relaunch 2014)
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Dieses Rezept habe ich das erste Mal im vorigen Sommer ausprobiert: Ich war zunächst perplex von den Zutaten (so viel Butter!) sowie der Teigkonsistenz und dann hingerissen, als ich das erste Stück von dem frisch gebackenen Hefezopf probiert hatte. So fluffig, so gut von zarter Süße – herrlich! Katharina

ORIGINALREZEPT: Hefezopf
Für 2 Stück

Ich empfehle Ihnen für das Kneten des Teigs ein leistungsstarkes Handrührgerät mit Knethaken oder eine Küchenmaschine mit Knethaken zu verwenden. Geübte können den Teig auch mit den Händen verkneten.

Die Hefezöpfe lassen sich gut einfrieren und bei Bedarf zum Beispiel für ein gemütliches Sonntagsfrühstück verwenden.

Zutaten
240 ml Milch
30 g frische Hefe
80 g Kristallzucker
500 g gesiebtes Mehl
2 Eier (Größe M)
1 TL Zitronenabrieb
2 TL Bourbonvanillezucker
2 Prisen Salz
100 g zimmerwarme Butter

Mehl zum Bearbeiten
1 Ei zum Bestreichen
nach Belieben 20 g gehobelte Mandeln

Verwendete Form: 1 Backblech

Zubereitung
1. Für den Teigansatz die Milch in einem Topf nur leicht erwärmen. Hefe in eine Schüssel bröckeln und 1 Prise Zucker zugeben. Die Hälfte der warmen Milch zugießen und mit 100 g Mehl gut verkneten. Den Teig in der Schüssel zu einem Ballen formen und mit einem feuchten Tuch abgedeckt bei Zimmertemperatur ca. 15 Minuten gehen lassen.

2. Die weiteren Zutaten, bis auf die restliche Milch und die Butter, in eine große Schüssel geben. Den Teigansatz dazugeben und miteinander verkneten. Die restliche Milch zugießen und den Teig weitere 10 Minuten kneten, bis er sich von der Schüssel löst. Dann die Butter zugeben und wiederum so lange weiter kneten, bis sich der Teig erneut von der Schüssel löst. Teig zu einem Ballen formen und nochmals mit einem feuchten Tuch abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

3. Den Teig in 6 gleich große Stücke (à ca.150 g) teilen, zu Kugeln rollen und kurz ruhen lassen. Sollte der Teig zu feucht sein, die Hände mit etwas Mehl einreiben und die Arbeitsplatte ebenfalls sparsam bemehlen. Bei zu viel Mehl verändert sich die Teigbeschaffenheit und die Zöpfe werden zu fest und trocken. Die Kugeln mit den Händen zu Strängen rollen.

Die Teigstränge müssen gleich lang sein und zu den Enden hin etwas dünner werden. Dann je 3 Teigstränge zu einem Zopf flechten und die beiden Enden leicht zusammendrücken. Die Zöpfe mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit etwas verquirltem Ei das erste Mal bestreichen. Weitere 15 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.

4. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Zöpfe das zweite Mal mit dem restlichen Ei bestreichen und nach Belieben mit gehobelten Mandeln bestreuen. Im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene ca. 25 Minuten goldgelb backen. Anschließend auf Kuchengittern auskühlen lassen.

Der Zopf schmeckt am besten mit Butter und einer selbstgekochten Konfitüre. Außerdem passen auch Pastete, Gänseleber oder diverse Weichkäsesorten dazu.

Zur Kochbuch-Rezension mit weiteren Rezepten:

Geschrieben im Februar 2009