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Valentinas-Kochbuch.de – kochen, essen, glücklich sein | January 17, 2017

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Interview: Coco Lang & Nicole Stich über ihr Kochbuch „Geschenkideen aus der Küche“

Interview: Coco Lang & Nicole Stich über ihr Kochbuch „Geschenkideen aus der Küche“
Leute

Geschenkideen aus der Küche
Nicole Stich & Coco Lang, Gräfe und Unzer Verlag (2011)
Mehr über den Kochbuch-Verlag

Von Katharina Höhnk

Nicole Stich, Food-Bloggerin der ersten Stunde, gehört zu den wenigen Autorinnen im deutschsprachigen Raum, der der Sprung von Online zu Print geglückt ist. 2008 erschien das nach ihrem Blog benannte Kochbuch delicious days. Die Münchnerin gestaltete jedes Detail selbst – von der Fotografie über das Layout bis zu den Rezepten. Anders bei ihrer Neuerscheinung Geschenkideen aus der Küche. Hierfür arbeitete sie mit ihrer Freundin, der Fotografin Coco Lang zusammen, die den Anstoß für das gemeinsame Projekt gab. Herausgekommen ist ein wunderschönes und inspirierendes Kochbuch, das selbst Muffel des Selbermachens in die Küche eilen lässt. Ein Gespräch über Teamarbeit, Coverdiskussionen und glückliche Nachbarn.

nicoleValentinas-Kochbuch.de: Nicky, für Dich ist es das zweites Kochbuch. Was ist der Unterschied zu Deinem ersten?

Nicky: Das erste Buch entstand als sogenanntes Innovationsprojekt bei GU und war sehr eng an meinen Blog deliciousdays.com angelehnt. Ich war verantwortlich für einen großen Teil des Layouts sowie alle Rezepte, Texte, Food-Styling und Fotografie und mein Blog hat bereits eine klare Richtung vorgegeben. Dagegen ist das aktuelle Geschenkideen aus der Küche ein reguläres Kochbuch aus dem GU-Programm, welches keinen direkten Bezug zu meinem Blog besitzt. Und während ich bei meinem ersten Buch einen Einzelkämpfer-Status inne hatte (abgesehen von meiner betreuenden Redakteurin und Lektorin), entstand das zweite Buch in sehr enger Teamarbeit mit einer guten Freundin, der Fotografin Coco Lang.

Valentinas-Kochbuch.de: Wie kam es zu Eurer Zusammenarbeit?

Nicky: Coco hatte schon länger mit der Idee zu einem Buch über Geschenkideen gespielt und wollte mich gerne als Autorin dafür – so schnell habe ich noch zu keinem Projekt ja gesagt! Zusammen mit unserer Redakteurin Sabine Sälzer haben wir einige Monate am Konzept gefeilt, bis wir schließlich grünes Licht vom Verlag bekamen. Lustigerweise waren Geschenke aus der Küche schon immer ein Thema zwischen Coco und mir, lange bevor wir begannen, am Buchkonzept zu arbeiten: Bei jeder Gelegenheit tauschten wir uns über geeignete Rezepte oder neue Bezugsquellen aus und unsere gegenseitigen Mitbringsel beschränkten sich fast ausschließlich auf Selbstgemachtes oder neu entdecktes Verpackungsmaterial. Also das perfekte Thema für uns!

Valentinas-Kochbuch.de: Coco, Du hast als Profi-Fotografin für das Kochbuch mit Nicole Stich nicht nur eine Autorin, sondern eine ebenfalls ausgezeichnete Fotografin an die Seite bekommen. Wie war das?

Coco: Das war irgendwie kein Thema, da wir eine klare Arbeitsteilung hatten. Nicky schreibt die Texte und entwickelt die Rezepte, mein Part waren die Fotos und die Verpackungen. Da wir gegenseitig unsere Arbeit sehr schätzen, habe ich mich über Nickys Rezepte und Texte einfach nur gefreut und Nicky hat sich über meine Bilder und Verpackungsideen gefreut. Wir haben uns gegenseitig gut ergänzt, mit Ideen versorgt und vor allem auch aufgemuntert, wenn’s mal nicht so gut lief. 
Das Besondere an dieser Zusammenarbeit war für mich der sehr enge Austausch, die Freundschaft und dass Nicky mich verstanden hat, wenn ich z.B. über bestimmte Rezeptfotos (+Verpackungsideen) geflucht habe. Nicht weil die Rezepte nicht funktioniert haben oder nicht lecker schmeckten, aber es gibt beim Fotografieren für ein Kochbuch immer Rezepte, die naturgemäß nicht so lecker aussehen, und meine Aufgabe ist es, auch diese Rezepte appetitlich darzustellen. Ein Beispiel zeigt das besonders gut: Der „Fett-Topf“ bzw. war das meine Bezeichnung für das Enten-Confit (S.102/103). Dieses war einfach ein Glas voll Fett, mit farblosen Entenkeulen drin, die man auch nicht wirklich gesehen hat. Ich hab’ mir nur gedacht: Was tun, damit das irgendwie gut aussieht, da ja die Idee des Buches auch ist, Verpackungslösungen zu liefern, für Rezepte die nicht so umwerfend aussehen, aber eben sehr gut schmecken. Natürlich spielt bei der fotografischen Umsetzung auch das Licht bzw. die Lichttechnik eine große Rolle. Als die confierten Entenkeulen aus dem Ofen kamen, wurde das ganze auch nicht unbedingt besser, aber: so sehen die wirklich im „echten“ Leben aus. Und schmecken unglaublich gut!

stichValentinas-Kochbuch.de: Wie findet man zusammen eine Bildersprache?

Coco: Aufgrund der klaren Arbeitsteilung haben wir nie nach einer gemeinsamen Bildsprache gesucht, Nicky hat mir vertraut. Und ich denke, anders wäre unsere Zusammenarbeit ziemlich schwierig und ineffizient geworden. Weil zwei Fotografen, gemeinsam hinter einer Kamera, das ist wie zu viele Köche an einem Kochtopf. Jeder hat ja seine ganz eigene Art zu kochen, zu würzen und abzuschmecken, das ist beim Fotografieren nicht anders.

Valentinas-Kochbuch.de: Zu der Idee Eures Buchs – als das Thema feststand und Ihr Euch das Konzept überlegt habt, was für eine Art von Geschenkbuch es werden sollte, worin seid Ihr Euch schnell einig gewesen?

Nicky: Vielen Bücher fehlen ganz elementare Angaben zur Planung, seien es nun Zubereitungszeit, Menge, Aufbewahrung oder Haltbarkeit. Dadurch wird die Rezeptentwicklung natürlich nochmal aufwendiger und nicht selten wird an diesem Punkt gespart. Gerade weniger erfahrene Leser schätzen Informationen dazu sehr, deshalb wollten wir auf keinen Fall darauf verzichten. Zudem bekommen unsere Leser immer Tipps, wozu die selbstgemachten Köstlichkeiten sich am besten eigen (etwa zu welchem Salat das Orangen-Honig-Dressing passt oder welcher Käse besonders gut mit dem Feigen-Kirsch-Confit harmoniert) und wie sich Rezepte nach persönlichem Geschmack mit anderen Zutaten variieren lassen. 
Ein weiteres Thema, das unserer Meinung nach in vielen thematisch verwandten Büchern zu kurz kommt, sind charmante und kreative Verpackungsideen – Cocos Spezialgebiet!

Coco: Die ganz ursprüngliche Idee des Kochbuchs ist vor knapp 2 Jahren mit meiner sehr guten Freundin Patrizia Hamm entstanden, als wir gemeinsam an einer Bildstrecke gearbeitet haben. Patrizia und ich lieben beide das Basteln, Nähen, Falten, Kleben und Handwerken. Uns ist aufgefallen, dass es zwar viele Rezepte für Geschenkideen aus der Küche gibt, und natürlich auch Bücher zu dem Thema. Nur die Verpackungsideen kamen immer zu kurz oder waren eher „für’s Foto“ gemacht, d.h. mehr dekorativ und weniger praktisch bzw. kaum alltagstauglich. Ein Buch, in dem sowohl gute Rezepte als auch schöne, nachmachbare Verpackungsideen beschrieben werden, wäre doch super! Das war der Grundgedanke. 
Im Laufe der Arbeit an dem Konzept und bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Verpackung sind dann noch weitere Ideen und Aspekte dazugekommen, z.B. der Recycling-Gedanke für Gläser, Flaschen und Papiere, eine gute Sammlung von Bezugsquellen und die Downloads von Etiketten und Faltschachteln bei kuechengoetter.de. Wichtig war uns allen immer: Dass für jeden etwas dabei ist, dass man auch mit einfachen Mitteln tolle Verpackungen machen kann, dass die Verpackungen praktisch sind und dass man auch gleich loslegen kann. Aber vor allem die Freude am Geschenke herstellen, Verpacken und Verschenken!

StichValentinas-Kochbuch.de: Was bedeutete es praktisch für Dich, Nicole, als Kochbuchautorin an einer Rezeptsammlung für Geschenke zu arbeiten? Wenn man ein Rezept wieder und wieder zubereitet? Da müssen ja schnell Massen zusammen gekommen sein!

Nicky: Wir haben eine ganze Menge lieber Nachbarn, die auch schon für mein erstes Buch als fleißige Testesser fungiert haben, das heißt, für begeisterte Abnehmer war immer gesorgt. Nur diesmal war ja die Haltbarkeit der Rezepte ein großes Thema und unsere Küche samt Vorratskammer glich zeitweise einem Tante Emma Laden. Überall stapelten sich beschriftete Döschen, Tütchen, Flaschen und Einmachgläser, der Kühlschrank war chronisch überbelegt mit feinen Sachen, die eben (noch) nicht zum Verzehr bestimmt waren – eine harte Geduldsprobe für meinen Freund Oliver. 
Richtig kniffelig wurde es aber erst, als das Shooting für’s Buch begann und auch Cocos Kühlschrank chronisch überfüllt war. Wir mussten richtige Logistik-Pläne schmieden und manchmal habe ich trotzdem auf Zuruf nochmal schnell Pralinen nachgeliefert, weil sie bei einer Aufnahme zu sehr gelitten hatten.

Coco: … die Kokos-Keks-Kugeln! Die waren schon in meinem Kühlschrank für das eigentliche Rezeptfoto im Innenteil des Buches, sind dann aber spontan auf dem Cover gelandet. Nach einem Tag in die Schachtel schichten, doch wieder anders reinschichten, rumprobieren, kullern lassen, etc. wurden die schönen Pralinen immer weniger und weniger… So waren sie schließlich für das eigentliche Rezeptfoto nicht mehr zu retten. Also Nicky angerufen, ob sie mir die noch mal machen kann? Kein Problem. Nur bei den Momo-Kugeln… ich glaub’, da hätte Nicky mich so ungefähr einen Kopf kürzer gemacht 😉

Valentinas-Kochbuch.de: Wie vielen Augen und Kochlöffeln mussten die Rezepte aus Eurem Kochbuch standhalten?

Nicky: Das variiert sehr stark. Manche Rezepte stammen aus meinem privaten Repertoire und wurden in der Vergangenheit schon oft von mir selbst verschenkt, sie waren also schon getestet und für gut befunden, bevor wir überhaupt mit der Arbeit an diesem Buch begonnen hatten. Da sich die Rezeptentwicklung ja über ein Jahr hinzog, konnten die Rezepte auch oft einfach in meinen Alltag integriert werden, ohne dass man gleich die Nase voll hatte und dachte „Ach nein, nicht schon wieder diese Cookies!“. Dabei bin ich wahrscheinlich selbst mein allerschärfster Kritiker, ein gutes Beispiel sind die klassischen Chocolate-Chip-Cookies oder auch die Schokotaler im Buch: Diese Kekse habe ich bestimmt 8 bis 10 Mal gebacken, bis ich mit dem Ergebnis vollends zufrieden war – und trotzdem haben sie jedes einzelne Mal bei meinen Freunden und Nachbarn für Begeisterungsstürme gesorgt. Nur hatte ich eben eine ganz bestimmte Vorstellung wie sie sein sollten und vorher konnte ich einfach nicht aufhören! 
Unabhängig davon werden die Rezepte abschließend nochmal von GU-Redakteurinnen überprüft und von Testköchen des Verlags nachgekocht. Wenn dann das Feedback zurückkommt „die Mmmmh-Nüsse schmecken einfach göttlich!“oder Note „1 mit Stern“, dann freut mich das jedes Mal wieder aufs Neue!

StichValentinas-Kochbuch.de: Als ich das Buch durchblätterte, fragte ich mich, Coco, was für eine Anzahl an Kisten mit Requisiten und Farbtöpfen in Dein Atelier eingezogen sind?

Coco: Sobald die Idee für das Buch geboren war, hat sich jeder von uns mit dem Thema “Geschenke aus der Küche” auseinandergesetzt, sowohl bezüglich der Rezeptauswahl als auch der Verpackungen. Die Sammlung der Requisiten hat begonnen, als klar war: Ja! Das Buch wird gemacht! Meine richtig fokussierte und sehr intensive Recherche, das Streichen der Untergründe und Anschaffen der Requisiten hat dann ca. 8 Wochen gedauert. Obwohl ich über eine umfangreiche Requisiten-Sammlung verfüge, danke ich allen, die mich dabei mit Material unterstützt haben. Aber ein Kochbuch mit diesem speziellen Thema auszustatten: Puh! Ja, es kamen noch ein paar mehr Farbtöpfe, Untergründe, Gläser, Flaschen, Geschenkbänder, Tütchen (etc.) und auch Bastelwerkzeug dazu. Ich war unglaublich froh, dass Nicky und ich uns auch bei der Requisiten-Suche und den Verpackungsideen super ergänzt haben. Als ich ihre Kiste mit Etiketten, Geschenkanhängern und Material bekommen habe, das war eine reine Freude. Ich konnte einen großen Haken auf meiner To-Do-Liste machen und mich sorglos um all die vielen anderen Requisiten und Verpackungsmaterialien kümmern.

Valentinas-Kochbuch.de: Welches Foto hat Dir eine Nacht lang den Schlaf geraubt und gehört jetzt zu Deinen Glanzlichtern?

Coco: Ein einzelnes Foto war es nicht, was mir den Schlaf geraubt hat, bei jeder Kochbuchproduktion gibt es immer etwas, dass manche Nächte kurz werden lässt. Vor allem, da ich mich um das Styling (nicht das Foodstyling) größtenteils selber kümmere und immer viel Herzblut dabei ist. 
In diesem Buch war die größte fotografische Herausforderung so vieles unter einen Hut zu bringen. Zum einen: Verpackungen zu machen und zu fotografieren. Der Inhalt der Verpackung, also das Essen, sollte dabei natürlich auch nicht zu kurz kommen. Zum anderen galt es noch eine große Vielfalt an Verpackungsideen zu präsentieren, eine schöne Abwechslung an Farben, Motiven, Untergründen, Räumlichkeiten in das Buch zu bringen und auch die Freude am Kochen und Handwerken zu transportieren. Bei alldem durfte ich natürlich auch die Anforderungen des Verlages nicht vergessen. So ungefähr nach dem ersten Drittel der Produktion habe ich beinahe jede Nacht davon geträumt, wie ich Küchengeschenke verpacke, fotografiere und nach Verpackungslösungen suche. 
Als besonders trickreich hat sich dann das schmale Hochformat (ein verwendetes Bildformat im Buch) herausgestellt. Um so ein Hochformat gut zu füllen, braucht man besonders viel Höhe, die manche Rezepte an sich erst mal nicht hergeben. Oder es scheitert an der Verpackungsidee, die eine bestimmte fotografische Perspektive erfordert, um sie für den Leser anschaulich darzustellen. Dazu kam noch, dass ja immer zwei Hochformate auf einer Doppelseite zu sehen sind, dass heißt diese sollten logischerweise auch optisch harmonieren. Da kann man sich bestimmt vorstellen, wie viel wir mit unterschiedlichsten Requisiten rumprobiert haben um den leeren Platz sinnvoll zu füllen und dem Foto auch eine Stimmung zu geben!

StichValentinas-Kochbuch.de: Wie muss ich mir die Zusammenarbeit mit einem Verlag wie Gräfe und Unzer (GU) vorstellen? In welcher Phase ist er inspirierender Ideengeber, ab wann gehört er als Mitgestalter zum Team und wo überlasst Ihr ihm die Entscheidung bzw. müsst Ihr sie überlassen? Worüber habt Ihr besonders viel diskutiert?

Nicky: Während man beim Schreiben eines Blogs weitestgehend unabhängig von Entscheidungen anderer ist, entsteht ein Kochbuch nur im Team, was gerade am Anfang eine ziemliche Umstellung für mich war. Deshalb ist ein guter Draht zu seinem Verlag und der Redaktion wirklich unerlässlich. Und die Kochbuch-Redaktion bei GU könnte schöner nicht sein – überall stapeln sich Neuerscheinungen, ständig wird übers Kochen und Backen geredet und dann köchelt bestimmt auch noch jemand was Feines in der Küche! Trotzdem herrscht während einer Produktion auch nicht immer eitel Sonnenschein, gerade bei kreativen Entscheidungen zu Layout und Cover wird oft lange um die perfekte Lösung gerungen. Da ist es dann wichtig, nicht immer nur auf seinem Standpunkt zu beharren und zu wissen, wann man Kompromisse schließen muss. Schließlich haben alle dasselbe Ziel vor Augen: Ein wunderbares Kochbuch zu produzieren, welches sich gut verkauft und von den Lesern geschätzt wird.

Coco: Als Food-Fotografin habe ich bereits mehrere Bücher für GU fotografiert und ich schätze die Zusammenarbeit mit der Kochbuch-Redaktion sehr. Neue Anforderungen, interessante & gute Gespräche, Ideenaustausch und vor allem: die große Liebe für das Kochen & Kochbücher ist immer dabei. Autorin zu sein, war für mich dagegen neu. Wie viel Arbeit, Beteiligte und Logistik hinter jedem einzelnen Buch stecken, das wusste ich bereits. Und natürlich kenne ich auch Gestaltungs- und Coverdiskussionen. Aber ein Konzept mit/und für einen Verlag auszuarbeiten, den gesamten Prozess der Entstehung eines Kochbuchs zu erleben, ich kann nur sagen: Wow!
Was ich absolut nicht beschönigen möchte, sind die Momente, wenn Gestaltungsfragen schwierig werden oder mein Telefon klingelt und es heißt: Neues Covershooting. Aber es gibt immer die unterschiedlichsten Meinungen und Ansatzpunkte. Wie Nicky bereits erwähnt hat: Es wird nach der perfekten Lösung gesucht. Ob eine gute Lösung gefunden wurde, entscheidet letztendlich der Käufer. Und manchmal ist es sehr hart, wie der Käufer sich entscheidet. Denn genau ein Foto bzw. das Cover und der Titel eines Buches tragen so sehr dazu bei, ob man ein Buch mag und es in die Hand nimmt. Das alles macht die Entscheidung für ein Coverfoto nicht unbedingt leichter.

Valentinas-Kochbuch.de: Was habt Ihr gemacht, an dem Abend als Eure Arbeit getan war und das Kochbuch in den Druck ging?

Nicky: Da wir an unterschiedlichen Tagen die letzte persönliche Deadline hatten, haben wir den erfolgreichen Abschluss unseres Buchs erst diesen Februar mit unserer Redakteurin Sabine Sälzer und Lektorin Christina Kempe bei einem ausgiebigen Essen gefeiert. Nach meiner letzten versendeten Textzeile hab ich mir aber ein paar faule Tage gegönnt, einfach in den Tag hineingelebt und Reisepläne geschmiedet. Coco hatte – glaube ich – nur einen Wunsch? Oder waren es zwei?

Coco: Ich war platt, erschöpft und ich hab’ mich darauf gefreut zu schlafen, ganz ohne Verpackungsträume (wobei das noch eine Weile gedauert hat…). Aber worauf ich mich am meisten gefreut habe war: Aufräumen! Und nicht zu vergessen: Platz im Kühlschrank!!!

Valentinas-Kochbuch.de: Herzlichsten Dank!

Geschrieben im Februar 2011